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Via Suworow

Saumweg, Gotthardpass, Airolo TI, Schweiz. By Paebi (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

 

Via Suworow - Saumpfad bei der Gotthardpasshöhe

Die Via Suworow ist ein Weitwanderweg (Wanderland-Route Nr. 55), der den historischen Spuren des russischen Generals Suworow bei seinem Feldzug im Herbst 1799 durch die Schweizer Alpen folgt. Die Via Suworow führt in 11 Etappen von Airolo über vier Alpenpässe bis nach Ilanz. Die Via Suworow wurde als regionale Route (ViaRegio) im Rahmen der Kulturwege Schweiz im Juni 2011 eröffnet.

 

Geographie und Route

Die Via Suworow passiert die Täler Valle Leventina, Urserental, Reusstal, Schächental, Muotatal, Klöntal, Sernftal, Val da Pigniu, Vorderrheintal auf einer Länge von rund 170 km, folgt den Flüssen Ticino, Gotthardreuss, Reuss, Linth, Sernf und Vorderrhein, führt durch die Schöllenen Schlucht und dem Klöntalersee entlang. Die gesamten Höhendifferenzen betragen 8000 Metern bergauf, 8670 Metern bergab und können in rund 56 Stunden bewältigt werden.

Bei den vorgeschlagenen Routen handelt es sich um offizielle, gelb (Wanderweg) und weiss-rot-weiss markierte (Bergwanderweg) Wege. Die Via Suworow ist zusätzlich als Wanderland-Route Nr. 55 ausgeschildert. Über den Chinzigpass (Etappe 6) und Panixerpass (Etappe 10) ist Trittsicherheit erforderlich.

 

Etappenbeschreibung

Die Via Suworow lässt sich in 11 Tagen abwandern:

1. Etappe: Airolo – Saumpfad der Tremola -Gotthardpass (2'106 m ü. M.), 8 km, 1000 m Aufstieg, 80 m Abstieg, 3 ½ Std.

2. Etappe: Gotthardpass - Hospental - Andermatt, 13 km, 10 m Aufstieg, 740 m Abstieg, 3 ½ Std.

3. Etappe: Andermatt – Schöllenenschlucht - Wassen, 10 km, 280 m Aufstieg, 800 m Abstieg, 3 Std.

4. Etappe: Wassen – Altdorf, 27 km, 720 m Aufstieg, 1200 m Abstieg, 8 Std.

5. Etappe: Altdorf – "Suworowweg" – Bürglen - Biel-Kinzig, 10 km, 1250 m Aufstieg, 100 m Abstieg, 4 ½ Std.

6. Etappe: Biel-Kinzig – Kinzigpass (oder Chinzigpass) (2'073 m ü. M.), – Muotathal, 14 km, 450 m Aufstieg, 1470 m Abstieg, 5 Std.

7. Etappe: Muotathal – Pragelpass (1'548 m ü. M.) - Hinter Klöntal, 19 km, 1150 m Aufstieg, 900 m Abstieg, 6 Std.

8. Etappe: Hinter Klöntal – Klöntalersee - Glarus, 15 km, 320 m Aufstieg, 700 m Abstieg, 4 Std.

9. Etappe: Glarus – Sernftal - Schwanden - Elm, 21 km, 780 m Aufstieg, 280 m Abstieg, 6 Std.

10. Etappe: Elm – Panixerpass (2'407 m ü. M.) - Pigniu, 22 km, 1700 m Aufstieg, 1400 m Abstieg, 8 ½ Std.

11. Etappe: Pigniu – Ilanz, 12 km, 420 m Aufstieg, 1000 m Abstieg, 4 Std.

Gut trainierte Wanderer können eine erweiterte Variante mit den folgenden Etappen in zehn Tagen bewältigen (ca. 280 km)[2]:

1. Etappe: Ponte Tresa – Taverne - Monte Ceneri (554 m ü. M.) – Bellinzona

2. Etappe: Bellinzona – "Strada Bassa Leventina" – Biaschina-Schlucht – Faido

3. Etappe: Faido – Piottino-Schlucht – Airolo – Gotthardpasshöhe

4. Etappe: Gotthardpass – Andermatt – Altdorf

5. Etappe: Altdorf – Kinzigpass – Muotathal

6. Etappe: Muotathal – Pragelpass – Glarus

7. Etappe: Glarus – Elm

8. Etappe: Elm – Panixerpass – Ilanz

9. Etappe: Ilanz – Vorderrheintal – Chur

10. Etappe: Chur – St. Luzisteig (713 m ü. M.) – Balzers (Liechtenstein)

 

 

Kulturweg ViaStoria

Entlang der Via Suworow gibt es viele Gedenktafeln, die an den legendären Alpenmarsch erinnern. Es hat Suworow-Gedenktafeln an den Häusern, in denen der General übernachtete, auf den Passübergängen (Kinzig, Pragel, Panixer, Suworowstein in der Tremola, Reiterstandbild von 1999 auf der Gotthardpasshöhe), das Russendenkmal von 1898 in der Schöllenen, das an die siegreiche Schlacht bei der Teufelsbrücke erinnert sowie die monumentalen Suworow Soldaten an der Staumauer des Panixer-Stausees.

 

 

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