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Wanderregion Salten-Schlern

Bild: „Schlern-seiseralm“ von SaKrifieD - eigene Fotographie von SaKrifieD. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern (italienisch Comunità comprensoriale di Salto-Sciliar, ladinisch Comunità raion Salten-Sciliër) ist ein Zusammenschluss von 13 Gemeinden in der Umgebung von Bozen in Südtirol (Italien). Benannt ist die Bezirksgemeinschaft nach dem Berg Schlern und dem Salten, einem ausgedehnten Hochplateau am Tschögglberg zwischen Jenesien und Mölten.

Der Hauptsitz liegt in Bozen, das aber nicht selbst Mitglied der Gemeinschaft ist.

Die Gemeinden der Bezirksgemeinschaft sind: Deutschnofen, Jenesien, Karneid, Kastelruth, Mölten, Ritten, St. Christina in Gröden, St. Ulrich in Gröden, Sarntal, Tiers, Völs am Schlern, Welschnofen und Wolkenstein in Gröden.

 
Wahrzeichen der Region

Der 2563 m hohe Schlern (italienisch Sciliar, ladinisch Sciliër) ist ein Berg in den Südtiroler Dolomiten in Italien. Vielfach wird er als Wahrzeichen Südtirols angesehen.

Trotz seiner geringen Höhe gilt der stockartige Westpfeiler der Dolomiten aufgrund seiner charakteristischen Form mit den beiden vorgelagerten Bergspitzen, der Santner- (2413 m) und der Euringerspitze (2394 m), als Wahrzeichen Südtirols. Er ist der Namensgeber der umliegenden Gebirgsgruppe, der Schlerngruppe. Der Schlern trägt selbst eine Hochfläche, deren frühe weidewirtschaftliche Nutzung durch urgeschichtliche Funde bezeugt ist, und überragt die Seiser Alm, die höchstgelegene Hochweide Europas, sowie die Mittelgebirgsterrasse von Kastelruth. Der Burgstall (2515 m) bildet den Nordrand des Berges, seine höchste Erhebung ist der Petz (2564 m), der den Gabels Mull (2390 m) und den Jungschlern (2280 m) überragt. Auf dem Schlern eröffnete die Sektion Bozen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins am 22.August 1885 ein Schutzhaus, das 1903 mit dem daneben stehenden Gasthaus zu den Schlernhäusern vereinigt wurde (heute im Besitz des Club Alpino Italiano). 1969 errichtete die Sektion Bozen des Alpenvereins Südtirol die Schlernbödelehütte. 1974 wurde das umgebende Gebiet zum Naturpark erklärt, heute Teil des Naturparks Schlern-Rosengarten.


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