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Wandern in Mölten

Mölten (italienisch Meltina) ist eine Gemeinde mit 1670 Einwohnern in Südtirol (Italien), gelegen auf dem Höhenzug Tschögglberg über dem Etschtal zwischen Meran und Bozen. Die Gemeinde besteht aus den vier Fraktionen Mölten, Verschneid, Versein und Schlaneid.

Geografische Lage

Mölten liegt in der Mitte des Hochplateaus, das sich zwischen Bozen und Meran , zwischen Sarntal und Passeier auf einer durchschnittlichen Höhe von 1000 bis 2000 m über dem Meeresspiegel erstreckt. Der Ortskern von Mölten liegt auf 1133 m Meereshöhe in der Mulde eines Berghangs. Mölten ist im Osten begrenzt durch den Höhenrücken des Salten und des Tschaufen, im Norden durch das Möltner Joch; im Westen ist der Bühel von St. Ulrich vorgelagert, hinter dem südwestlich der Steilabhang zum Etschtal herabführt. Durch die Lage in der nach Südwesten geöffneten Mulde ist Mölten windgeschützt und sonnig; im Winter ist das Klima bisweilen milder als im 900 Meter tiefer liegenden Bozen. Das Möltener Gemeindegebiet, das 36,9 km² umfasst, grenzt im Süden an die Gemeinde Terlan, im Osten an Jenesien (und dessen Fraktion Flaas), im Norden an Sarntal und im Westen an Vöran.

Die höchste Erhebung des Gemeindegebietes ist die Hohe Reisch (2.003 m) an der Grenze zum Sarntal, besser bekannt als „ Stoanerne Mandln “ (Steinerne Männchen), einer Bergkuppe, die im Mittelalter als Hexenkultplatz galt, und auf der heute hunderte aus Steinplatten gebaute Männchen stehen. Die Ortschaft Mölten ist umgeben von ausgedehnten Nadelwäldern, wobei Fichten und Lärchen vorherrschen, teilweise mit Kiefern und Tannen durchsetzt. Laubwälder sind erst auf den niedrigeren Lagen des Hanges ins Etschtal hinunter häufiger anzutreffen. Straßenverbindungen nach Mölten führen von Bozen über Jenesien, eine weitere von Terlan, sowie noch eine Verbindung von Meran über Hafling. Aufgrund der schwierigen Topographie sind die Straßenstrecken oft deutlich länger als die Entfernung per Luftlinie. 

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

  • Pfarrkirche Mölten

Die Pfarrkirche in Mölten, mit Maria der Himmelskönigin als Patronin, geht mindestens bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ursprünglich war sie romanisch. Im 15. Jahrhundert wurde die alte Pfarrkirche umgebaut. Von der alten romanischen Kirche blieb der untere Teil des Glockenturms erhalten. 1489 wurde der Umbau vollendet. Der Turm steht auf den romanischen Mauern bis zum vorletzten Absatz hoch. In der gotischen Zeit wurde er um ein Stockwerk erhöht; es wurden mit Spitzbogen und Maßwerk verzierte Schalllöcher eingebaut. Der letzte Stock mit dem Dreiecksgiebel und der Kegelspitze aus Steinplatten wurde 1671 aufgesetzt. Die Apsis der Kirche stammt aus der Spätgotik und wurde um 1500 erbaut, möglicherweise im Rahmen des 1489 vollendeten Umbaus. 1651 wurde die Kirche im Stil der Renaissance mit Rundbogengewölbe verlängert. 1984/85 erfolgte eine Renovierung. Der Hochaltar zeigt eine Krönung Mariens, die aus der Werkstatt der Bozener Maler um 1500 stammt, ebenso wie eine Darstellung des Tod Mariens an einem Seitenaltar. D

  • St. Valentin in Schlaneid
  • St. Blasius in Verschneid
  • St. Georg in Versein
  • St. Jakob auf Langfenn
  • St. Ulrich in Schlaneid Ruine
  • St. Valentin - Im Wald unterhalb von Schlaneid, wurde in Schlaneid neu erbaut

Museen

Fossilienmuseum Mölten

Bild:„ Möltenneu “ von Christian Lösch,D-97753 Karlstadt - Selbst fotografiert. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel  " Mölten " aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren  und steht unter der Lizenz Creative Commons. (bearbeitet durch: mc/cp 100 )

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