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Wandern im Ahrntal

Ahrntal (italienisch Valle Aurina) ist eine Gemeinde mit 5935 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in Südtirol (Italien). Sie umfasst einen hinteren Talabschnitt des Tauferer Ahrntals. Hauptort der Gemeinde Ahrntal ist Steinhaus.Die Gemeinde Ahrntal befindet sich in einem hinteren, nördlichen Abschnitt des Tauferer Ahrntals. Das Tauferer Ahrntal, das von der Ahr durchflossen wird, zweigt vom Pustertal ab und verläuft zunächst Richtung Norden, dann etwa ab Sand Richtung Nordosten. Ganzjährig verkehrstechnisch erschlossen ist das Gebiet von Süden her durch die Talstraße, die bei Bruneck im Pustertal ihren Anfang nimmt. Der Talabschnitt, der zusammen mit kleineren Seitentälern zur Gemeinde Ahrntal gehört, erstreckt sich von der Klapf genannten Engstelle an der Grenze zu Sand in Taufers, bis zur Klamme von St. Peter an der Grenze zu Prettau, das den obersten Teil des Tauferer Ahrntals einnimmt.

Die bedeutendsten dörflichen Siedlungen der 187,28 km² großen Gemeinde Ahrntal, die sich mit der Ausnahme Weißenbach allesamt im Haupttal befinden, sind von Süden nach Norden:

  • Luttach (950–1020 m s.l.m.) am Ausgang des Weißenbachtals,
  • Weißenbach (1320–1370 m) im Weißenbachtal, einem nach Westen abzweigenden Seitental,
  • St. Johann (1000–1030 m), auch kurz Ahrn genannt,
  • Steinhaus (1040–1070 m), der Hauptort der Gemeinde,
  • St. Jakob (1170–1210 m) und
  • St. Peter (1260–1430 m) nahe der Gemeindegrenze zu Prettau.

Im Norden, Westen und Südwesten wird die Gemeinde von Bergen der Zillertaler Alpen eingerahmt. Der im Norden das Tal begrenzende Hauptkamm der Zillertaler Alpen bildet gleichzeitig die Staatsgrenze zu Österreich. Zu den bedeutendsten Bergen dort auf Gemeindegebiet zählen der Turnerkamp (3418 m), die Hornspitzen, der Schwarzenstein (3369 m), der Große Löffler (3379 m), die Wollbachspitze (3210 m) und die Napfspitze (3144 m). Der Gebirgszug im Westen und Südwesten, darunter auch das Speikboden-Massiv, trennt die Gemeinden Ahrntal und Mühlwald im Mühlwalder Tal. Im Südosten grenzt die zur Venedigergruppe gehörende Durreckgruppe mit dem Durreck (3135 m) und dem Hirbernock (3010 m) die Gemeinde vom Reintal mit der Ortschaft Rein in Taufers ab. Große Teile der Durreckgruppe sind als Teil des Naturparks Rieserferner-Ahrn unter Schutz gestellt.

Sehenswürdigkeiten

  • Südtiroler Bergbaumuseum, Kornkasten Steinhaus und Schaubergwerk Prettau mit Klimastollen Mineralienmuseum Kichler in St. Johann
  • Krippenmuseum Maranatha in Luttach
  • Oberkofler Museum in St. Johann
  • Plattersäge in St. Johann Naturparkaußenstelle in Prettau

Tourismus

Wichtigster Wirtschaftszweig ist mit 5.400 Gästebetten und über 430.000 Nächtigungen pro Jahr der Tourismus.

Im Sommer locken Rad-, Kletter- und Wandermöglichkeite n im Naturpark Rieserferner-Ahrn , außerdem bieten die zahlreichen Gipfel der umgebenden Bergketten auch anspruchsvollen Bergsteigern jede Menge Möglichkeiten (eine Überquerung der nördlichen bzw. nordöstlich gelegenen Berge und Übergänge führt den Alpinisten nach Österreich, zu früheren Zeiten verstärkt auch von Schmugglern genutzt);

im Winter laden die nahen Skigebiete Klausberg und Speikboden ebenso ein, wie zahlreiche Langlaufloipen, Rodelstrecken, Skitouren- oder auch Wandermöglichkeiten. Auch der Kronplatz liegt nahe. Für den Erlebnistourismus stehen die Western Horse Ranch in Luttach sowie die Schwarzbachalm oberhalb von Luttach mit Hochseilgarten und Natur-Erlebnisspielplatz zur Verfügung. Wichtige touristische Sehenswürdigkeiten sind das Mineralienmuseum in Steinhaus, das Bergbaumuseum in Steinhaus und das Krippenmuseum in Luttach.

Bild: " Ahrntal " von Christian Lösch, Karlstadt. [ CC-BY-SA-3.0-de , CC-BY-SA-3.0 or GFDL ], via Wikimedia Commons.
Dieser Text basiert auf dem Artikel "  Ahrntal " aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren  und steht unter der Lizenz Creative Commons . (bearbeitet durch: mc/cp 100 )

Wandertouren im Ahrntal

 

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