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Wandern in Villnöß

Villnöß (italienisch Funes) ist eine Gemeinde mit 2607 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) im gleichnamigen Tal (Villnöß) in Südtirol (Italien). Sie umfasst die Ortschaften St. Peter, St. Magdalena, Teis, St. Valentin, St. Jakob und Coll. Der Großteil der Bevölkerung ist deutschsprachig (97,69 %), kleinere Teile hingegen geben Italienisch (1,99 %) bzw. Ladinisch (0,32 %) als Muttersprache an (Stand 2011). St. Peter ist der Hauptort der Gemeinde. Villnöß gehört zum Netzwerk Alpine Pearls, das auf umweltfreundliche und sanfte Mobilität setzt.

Der wichtigste Wirtschaftszweig in Villnöß ist der Tourismus. Villnöß ist die Bezeichnung für das ganze Tal, nicht für eine einzelne Ortschaft. Das Tal erstreckt sich in Ost-West-Richtung und mündet nördlich von Klausen ins Eisacktal. Es wird vom Villnößer Bach entwässert und im Norden und Osten durch die Peitlerkofelgruppe mit den Aferer Geislern sowie im Süden durch die Geislergruppe begrenzt. Es ist ca. 24 km lang und weist einen maximalen Höhenunterschied von 2490 m auf. Diese Ausrichtung des Tales und seine spezielle geologische Struktur, die durch die Überlagerung geologisch jüngerer Gesteinsformationen durch den älteren Quarzphylit gekennzeichnet ist, prägen Landschaftsbild und Siedlungsweise. Der Naturpark Puez-Geisler wurde 1999 erweitert und umfasst nunmehr eine Fläche von rund 10.200 ha. Am 26. Juni 2009 nahm die UNESCO die Kalkberge der Dolomiten mit den Geislerspitzen in die Liste der 199 schönsten Landschaften der Welt auf.

Sehenswürdigkeiten

  • Eine Sehenswürdigkeit in Villnöß ist das im Jahr 2009 erbaute Naturparkhaus Puez Geisler . Da Villnöß einen optimalen Zugang zum Naturpark Puez-Geisler bietet, wurde dieses Tal als Standort gewählt. Der Sinn des Naturparkhauses ist es, den Besucher über den Naturpark Puez-Geisler zu informieren und das Interesse dafür zu wecken.
  • Die Kirche St. Magdalena liegt, wie der Name schon sagt, in St. Magdalena. Viele Sagen ranken sich um die Namensgebung und Entstehung der Kirche. Laut einer Sage wurde nach einem schweren Unwetter eine kleine Statue der Hl. Magdalena vom Fopal-Bachl angeschwemmt und genau an dieser Stelle wurde dann die Kirche errichtet. Noch heute thront jenes Mirakelbild in der Kirche St. Magdalena.
  • Die Pfarrkirche von St. Peter. befindet Sie sich im Zentrum des Dorfes und ist durch eine steile Treppe zu erreichen. Die Kirche wurde 1801 den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Aufgrund ihrer Größe und ihrer reichen barocken Ausstattung wird sie auch „Dom im Tale“ genannt. Der Glockenturm steht mit einer Höhe von 65 Metern und einer zwiebelförmigen Kuppel neben der Kirche.

Bild: " St. Peter in Villnöß  " von Wietek . (Own work) ( CC-BY-SA-3.0 ), via Wikimedia Commons.
Dieser Text basiert auf dem Artikel " Villnöß " aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren und steht unter der Lizenz Creative Commons. (bearbeitet durch: mc/cp 100 )

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