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Wandern in Gröden

Gröden, oder Grödner Tal genannt ist ein Dolomitental in Südtirol (Italien). Zusammen mit dem Gader- und dem Fassatal, Buchenstein und Cortina d’Ampezzo gehört es zum Rückzugsgebiet der ladinischen Sprache. Das 25 km lange Seitental des Eisacktals beginnt bei Waidbruck und führt nach Osten hinauf bis zum Sellastock bzw. zu den Pässen Sella- und Grödner Joch, welche am Sellastock an der südlichen bzw. östlichen Seite anschließen.

Durchflossen wird Gröden vom Grödner Bach (oder Derjon bzw. Dirschingbach), der mit einer Länge von etwa 26 km und einem Einzugsgebiet von 199 km² nach der Rienz den wichtigsten Zufluss des Eisacks bildet. Das eigentliche sprachliche und touristische Gebiet Grödens beginnt bei der Enge von Pontives Porta Ladina genannt, ca. 9 km taleinwärts, wo auch die Sprachgrenze zwischen dem Deutschen und dem Ladinischen liegt. Hier beginnt also das ladinische Gröden, das die Gebiete der Gemeinden St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein umfasst.

Die Fraktionen an den Nordhängen der Seiser Alm gehören geographisch und sprachlich zu Gröden, sind aber seit alters her der Gemeinde Kastelruth einverleibt. Hier liegt auch die Ortschaft Pufels , die kirchlich eine eigene Pfarrei bildet. Teile der nordseitigen Talflanken sind im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz gestellt.

Berge

Gröden ist von einer Vielzahl von Almen und Bergen umgeben. Die Grödner Dolomiten sind die Geislerspitzen, die Puezgruppe, die Sellagruppe und die Langkofelgruppe. "Diese vier Gruppen können als die abwechslungsreichsten, malerischesten der gesamten Dolomiten bezeichnet werden. Mit Ausnahme des Langkofels und der Boèspitze an Wucht hinter den Sextner Dolomiten, der Marmolata und Palagruppe zurückstehend, übertreffen sie aber diese an Zerrissenheit, Vieltürmigkeit und kühnen Felsgestalten und sind beliebte Ziele der Dolomitenkletterer".

Im Norden gliedern sich die Grödner Dolomiten in die Raschötz (2317 m s.l.m.) und Seceda (2519 m), den Pitschberg (2363 m), die Geislerspitzen (3025 m), das Stevia-Massiv mit dem Col da la Pieres (2759 m) und, getrennt durch das Langental, die Puezspitzen (2918 m).

Im Osten stehen die Cirspitzen (2592 m), das Grödner Joch, die Sellagruppe mit der Boespitze (3152 m), das Sellajoch.

Im Süden stehen die Langkofelgruppe (höchster Gipfel der Langkofel mit 3181 m), die Ciampinoialm, der Monte Pana, die Seiser Alm, die Schlerngruppe mit den Rosszähnen (2653 m), der Roterdspitze (2655 m) und dem Schlern (2564 m) sowie das westlich vorgelagerte Schlerngebiet.

Im Westen schließt die Puflatscher Alm (2174 m) das Tal ab.

Seen

In Gröden liegen einige kleine Bergseen, die meisten auf einer Meereshöhe über 2000 m. Der Lech dl Dragon ( 2680 m) auf dem Sellastock, der See Lech de Crespëina (2380 m) im Puezgebiet, die Seen Lech Sant (2096 m), Lech da Iman (2208 m), Lech da Rijeda (2135 m) und Lech dla Scaies (2050) auf der Mastlè Alm, und Lech Lagustel (1826 m) unter dem Pitschberg.

Aktivitäten

Im Sommer wie im Winter bietet Gröden eine reiche Palette an

Neben den zahlreichen Angeboten mitten in der Natur wie Skifahren , Snowboarden oder Langlaufen im Winter oder Wandern, Klettern, Mountainbiken, Reiten oder Gleitschirmfliegen im Sommer wird auch "indoor" viel geboten: Eislaufen, Billard, Bowling , Sportklettern in der Halle, Schwimmen und Tennis . Im Sommer auch gut geeignet für Familienurlaub. Im Winter Die Skigebiete im Grödner Tal gehören zum Skiverbund Dolomiti Superski.  Es ist die wohl bekannteste Skipiste in Südtirol, und bereits seit dem Jahr 1969 ein fester Bestandteil des Skiweltcup. Zudem ist das Skigebiet, das mit Alta Badia, Arrabba und Val di Fassa verbunden ist das drittgrößte der Welt mit 500km Pisten.

Bild:„ Grödner bach “ von creator-bz - Eigenes Werk . Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel " Gröden " aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren   und steht unter der Lizenz Creative Commons . (bearbeitet durch: mc/cp 100 )

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