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Wandern im Wallis

   Walliser Alpen

Das Wallis ist ein französisch- und deutschsprachiger Kanton im Südwesten der Schweiz. Der Hauptort ist Sitten. Wie der grösste Schweizer Kanton Graubünden liegt das Wallis als drittgrösster Kanton vollständig im Gebiet der Alpen. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftssektor im Wallis.
Das Wallis besteht (mit Ausnahme eines kleinen Gebiets jenseits des Simplonpasses) aus dem Tal der Rhone (Rotten) vom Rhonegletscher bis zum Genfersee und den Seitentälern. Im Norden liegen die Berner und Waadtländer Alpen, im Süden die Walliser Alpen mit den höchsten Bergen der Schweiz (Mischabel- und Monte-Rosa-Massiv). Die höchsten Berge der Walliser Alpen sind die Dufourspitze mit 4'634 m ü. M. (höchster Berg der Schweiz), Dom 4'545 m ü. M. (höchster ganz auf Schweizer Staatsgebiet liegender Berg), Liskamm 4'527 m ü. M., Weisshorn 4'505 m ü. M., Täschhorn 4'490 m ü. M. und das Matterhorn 4'478 m ü. M.. Mit dem Aletschgletscher, dem Gornergletscher und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich im Wallis die drei grössten Gletscher der Alpen. Durch den Schutz der umliegenden Berge ist das Haupttal des oberen Wallis, aber auch das untere Vispertal ausgesprochen trocken und warm mit einem Steppenklima. Die Wasserversorgung wird vielerorts durch schon im Mittelalter angelegte Wasserleitungen, sogenannte Suonen oder Bissen, gewährleistet.

Der höchste Punkt des Wallis ist die Dufourspitze mit 4'634 m ü. M., sie ist gleichzeitig der höchste Berg der Schweiz. Der tiefste Punkt liegt bei 372 m ü. M. am Genfersee. Das Wallis weist ein besonders trockenes Klima auf mit nur 500 bis 600 Millimeter pro Jahr: Kalte Winter, trockene Sommer, starke Temperaturunterschiede und klare Luft. Grund dafür ist seine Lage zwischen den Gebirgsmassiven der Walliser Alpen im Süden und der Berner Alpen im Norden, die beide bis auf über 4000 Meter reichen und einen Grossteil der Niederschläge abfangen, die von Norden oder vom Mittelmeer her gegen die Alpen strömen. Das Unterwallis gehört zu den trockensten Tälern Europas. Das Steppenklima hat auch starken Einfluss auf die Vegetation, so dass nebst Reben auch Kakteen gedeihen. Östlich von Siders, im Oberwallis wird Deutsch bzw. Walliserdeutsch, ein höchstalemannischer Dialekt, gesprochen. Westlich von Sierre im Unterwallis spricht man Französisch bzw. teilweise noch frankoprovenzalische Mundart. Die Sprachgrenze bildet nördlich der Rhone der kleine Bach Raspille zwischen Sierre und Salgesch. Südlich der Rhone wird die Sprachgrenze durch den Pfynwald markiert. Kantonale Amtssprachen sind Französisch und Deutsch, kommunale Amtssprache entweder Französisch oder Deutsch. Bei der Volkszählung 2000 lag der Anteil der Französisch sprechenden Bevölkerung bei 62,8 Prozent, Deutsch sprachen 28,4 Prozent. Italienisch wurde von 2,2 Prozent gesprochen, Rätoromanisch und andere rund 6,6 Prozent.

 

Bild: „Kanton Wallis“ von Paweł Kuźniar - Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.
Dieser Text basiert auf dem Artikel Wallis aus der Enzyklopädie wiekipedia / Liste der Autoren und steht unter der Lizenz  Creative Commons. (bearbeitet durch: mc/cp 100)

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