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Magdeburg

ViewOfMagdeburg.jpg Im westlichen Teil der Region Magdeburg überwiegt der Eindruck der großen Ackerschläge der Magdeburger Börde, deren Böden zu den besten Europas gehören (Schwarzerden). In der Magdeburger Börde befinden sich nur an wenigen Stellen größere Waldinseln, wie beispielsweise der Wartenberg bei Calbe (Saale), das Saure und das Hohe Holz. Die Dörfer sind überwiegend Haufendörfer mit typischen Vierseitenhöfen und Rundbogentoren. Weit verbreitet ist bei den Ortschaften die Namensendung „-leben“. 

Nördlich schließt sich der Flechtinger Höhenzug an, in dessen Untergrund sich das nördlichste Hartgesteinsvorkommen Deutschlands befindet. An der Landesgrenze zu Niedersachsen geht die Landschaft in das Braunschweiger Hügelland und den Lappwald über. Nordwestlich bzw. nördlich des Mittellandkanals schließen Drömling und die Colbitz-Letzlinger Heide an. 

Der östliche Teil der Region wird durch Ausläufer des Flämings und durch das Fiener Bruch geprägt. Es wechseln sich landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen ab. Neben den größeren Städten Burg, Genthin und Gommern existieren mehrere, kleinere Orte im Jerichower Land und die Besiedlungsdichte liegt unter dem Landesdurchschnitt. Die linearen Straßen- und Angerdörfer überwiegen in diesen Gebieten, oftmals sind sie mit Gutsweilern gemischt. Namensgeber des Landkreises ist die Stadt Jerichow, in der sich das (Kloster Jerichow) mit der Stiftskirche im spätromanischen Baustil befindet, die zu den ältesten Backsteinbauten in Norddeutschland zählt. 

Von der Börde bis zum Harzvorland und entlang der Flüsse und Bachläufe sind eine Reihe der ältesten Städte und Dörfer der Region zu finden. Zudem sind zahlreiche Wüstungen nachweislich, was für eine bewegte Siedlungsgenese spricht. In den Dörfern war die Zahl der Bauern meist recht klein, oft verringerte sie sich im Laufe der Zeit, da der Gutsbesitzer immer mehr Land an sich brachte. Die wirtschaftliche und rechtliche Situation der Landbevölkerung war dennoch verhältnismäßig günstig. Diejenigen, die kein Land besaßen, gingen meist einem Handwerk nach. Die Nachfolgebauten der alten Fachwerkbauten waren oftmals Backsteinwohnhäuser, mit städtisch ausgebildeten Putzfassaden, in denen der bäuerliche Reichtum des 19. und 20. Jahrhunderts zum Ausdruck kommt. Daneben existieren Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus unverputztem Backstein und aus Bruchsteinen der näheren Umgebung (Grauwacken, Kalkstein, Sandstein).

Sehenswüdigkeiten

Das Bundesland Sachsen-Anhalt ist von Baudenkmälern der Romanik geprägt. Entlang der Straße der Romanik reihen sich Bauwerke von außergewöhnlicher Schönheit – Dome, Burgen, Klöster und Kirchen. Barockgärten, Parkanlagen und zahlreiche Schlösschen und Herrenhäuser bekunden den einstigen Reichtum des Landadels.

  • Dom zu Magdeburg
  • Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg
  • Schloss Bernburg
  • Barockschloss und -garten Hundisburg
  • Kloster Jerichow
  • Wasserstraßenkreuz
  • Gradierwerk Bad Salzelmen

 

Bild: " ViewOfMagdeburg " by Chris 73 Talk -;Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons .
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