Wandern Aktiv

Wandern in der Magdeburger Börde

Landschaft in der Magdeburger Börde

Wandern in der Magdeburger Börde Die Magdeburger Börde liegt in Sachsen Anhalt , südwestlich der Landeshauptstadt Magdeburg. Gekreuzt und durchlaufen von den Flüssen Elbe, Saale, Bode und Ohre ist die Wanderregion abwechslungsreich. Sie bietet einige Wandertouren, auch entlang der Elbe, die Hohe Börde oder in einer der vielfältigen Naturlandschaften. Auch der St. Jakobus Pilgerweg und der Lutherweg führen auf Teilstrecken durch die Magdeburger Börde. Zum typischen Wanderausflug gibt es auch eine süße Alternative. Die "Süße Tour" ist eine Zucker- und Rübentour durch die Magdeburger Börde, bei der man  die in der Region beheimatete Tradition des Rübenanbaus und der Zuckergewinnung in individuellen Touren erleben kann. 

 

 

 

Landschaft und Natur

Die Magdeburger Börde ist flach-gewellt, waldarm und besteht meistens aus unverfestigtem Moränenmaterial der Saaleeiszeit. Durch eine Lössdecke, die über den älteren Fest- und Lockergesteine liegt, besitzt die Magdeburger Börde besonders fruchtbare Böden, auf denen vor allem Zuckerrüben, Weizen und Raps angebaut wird.
Die Magdeburger Börde ist aufgrund ihrer Lage im Regenschatten des Harzes zudem eine der trockensten Gegenden Deutschlands.


Naturparks/ Naturschutzgebiete

  • UNESCO-Biosphärenreservat

Hier befindet sich die größte, zusammenhängende, Auenwaldlandschaft Mitteleuropas. Das UNESCO-Biosphärenreservat bietet optimale Lebensräume für seltene, vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Großtrappe und Elbebiber sind hier, in freier Natur, Zuhause. Es gibt zahlreiche Natur- und Wanderpfade, die den Wanderlustigen schöne und vor allem erlebnisreiche Routen offenbaren.

 

  • Naturpark Drömling

Der Naturpark ist das größte Niedermoor Sachsen-Anhalts, auch als das Land der 1000 Gräber und Kanäle bekannt. Zahlreiche Wiesen und Koppen, umgeben von alten Kopfweiden, Erlen- und Weidenbrüchen. Hier brüten Weiß- und Schwarzstorch, Kranich, Wiesenweihe und großer Brachvogel und sorgen für ein Natur- und Tierspektakel.
Es gibt viele Rundwanderwege, die auch mit dem Rad befahrbar sind. 

 

  • Naturpark Unteres Saaletal

Das Untere Saaletal ist seit 1961 als Landschaftsschutzgebiet ausgezeichnet. Zwischen Halle und Bernburg gibt es einzigartige Auenlandschaften sowie naturbelassene und vielfältige Seitentäler und Felshänge, die auch Ziel touristischer Exkursionen sind. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Gebiet das niederschlagärmste Deutschlands ist, entstand hier eine Vegetation typischer Steppengebiete.

 

  •   Naturschutzgebiet Hakel

Das Naturschutzgebiet unterteilt sich in zwei Waldgebiete, den Großen und den Kleinen Hakel mit insgesamt fast 1400 Hektar, die sich nur zum Teil in der Region Magdeburg befinden. Als ausgewiesenes EU-Vogelschutzgebiet (EU-SPA) ist der Hakel Brutstätte von über 70 Vogelarten, so auch dem Schreiadler eine sehr stark bedrohte Art. Der Hakel ist auch Lebensraum vieler Säugetiere und verschiedener, zum Teil seltener Insektenarten. Auch für seinen Pilzreichtum ist dieses Waldgebiet bekannt. Im 34 Hektar großen Totalreservat unterbleiben menschliche Eingriffe vollständig und die Natur darf nur Natur bleiben. Auch die umgebenden 3700 Hektar sind von Nutzung und Bewirtschaftung weitgehend ausgeschlossen.

 

  • Wanderdüne

Die Wanderdüne ist ein geschütztes Naturdenkmal. Sie ist der Rest des Dünenzuges Gerwisch-Heyrothsberge-Menz-Gommern auf der östlichen Elbe-Niederterasse. Dieses Naturspektakel entstand durch Sand-Auswehung eiszeitlichen Schmelzwasserablagerungen und dem Magdeburger Urstromtal.

 

Bild: " Querfurt - Rapsfelder " by Franzfoto - Own work . Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons .Text: (MT/KB)

Wandertouren in der Magdeburger Börde

 

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