Wandern Aktiv

Wandern in Osttirol-Matrei

Großvenediger

Osttirol - Matrei - Großvenediger

Tourempfehlung: Großvenediger

  • Matreier Tauernhaus - Innergschlöß ca. 1 - 1,5 Stunden (falls kein Taxitransfer)

  • Innergschlöß - Einstieg Naturlehrpfad knapp 30 Minuten

  • Einstieg Naturlehrpfad - Neue Prager Hütte ca. 2 Stunden (nicht Naturlehrpfad begehen)

  • Neue Prager Hütte - Großvenediger ca. 3 - 4 Stunden Gesamtgehzeit aufwärts somit ca. 7 - 8 Stunden

  • Großvenediger - Neue Prager Hütte ca. 2 Stunden Neue Prager Hütte - Matreier Tauernhaus ca. 3,5 Stunden Gesamtgehzeit abwärts ca. 5,5 Stunden.

  • Es wird empfohlen, die Tour auf mindestens 2 Tage auszudehnen, Übernachtungen jeweils auf der Neuen Prager Hütte.

 

Eine landschaftlich großartige Tour und gleichzeitig der schönste (?), zumindest der leichteste Weg auf den vierthöchsten Berg Österreichs.Mit Sicherheit ist er einer der bekanntesten und meistbesuchten Alpengipfel, eigentlich schon ein Modeberg. Schließlich ist er ja auch von vielen Aussichtsgipfeln östlich der Schweizer Grenze deutlicher auszumachen als der noch höhere Großglockner und außerdem von allen Eisgipfeln Österreichs am leichtesten zu erreichen. Man sieht ihn übrigens auch bei guter Fernsicht von Rosenheim aus (direkt durch das Inntal). Er ist der höchste Gipfel des Bundeslandes Salzburg und der zweithöchste im Nationalpark Hohe Tauern.

Von der Form her ist er eine nicht zu steile steile Pyramide mit vier langen Graten, zwischen denen ebenso vier große Gletscher beginnen. Über sie führen die wegen der Gletscherspalten nicht ungefährlichen, aber ansonsten problemlosen Normalanstiege. Bei allen vier Anstiegswegen handelt es sich um reine Gletschertouren.Bekannte Erhebungen sind neben dem Hauptgipfel der Kleinvenediger, die Schwarze Wand, das Rainerhorn und der Hohe Zaun. Die Eichhorngruppe im Südosten wirkt fast wie ein eigenes Gebirge. Auch das bekannte Virgental gehört zur Venedigergruppe. Ein Ausläufer im Norden ist die Riesenfernergruppe, andere Ausläufer wie z. B. der Durreckkamm reichen bis nach Südtirol. Dort liegt auch der berühmtestes Bergbauernhof Südtirols, der "Kofler zwischen den Wänden".

Ausrüstung:

Die Tour verlangt Hochgebirgserfahrung und entsprechende Ausrüstung. Also nichts für Bergwanderer, denen der Umgang mit Pickel, Steigeisen und Seil fremd ist. Gletscherausrüstung und am besten auch Bergführer obligatorisch.

Tourenbeschreibung:

Matreier Tauernhaus - Einstieg des Gletscherweges

Ca. 1 - 1,5 Stunden, leicht, Forststraße.

Vom Matreier Tauernhaus aus geht man entweder links oder rechts am Gschlößbach entlang. Die rechte Strecke ist eine normale Forststraße, auf ihr kann man auch per Pferdekutsche oder Taxi bis nach Innergschlöß kommen und sich so knapp 200 Höhenmeter "ersparen". Diese Forststraße beinhaltet auch das Frauenbrünndl und die Felsenkapelle. Der linke Weg ist nicht weniger interessant, er verläuft bald als Bergsteig stark bergauf und kostet so etwas Mühe. Sein höchster Punkt ist die Hohe Achsel bei 1690 Meter. Danach geht es leicht bergab, bis man kurz darauf Außer- und Innergschlöß erreicht, wo beide Wege wieder zusammentreffen. Ab hier öffnet sich das Tal und man kann einen ersten Blick auf den Großvenediger werfen. Eine knappe halbe Stunde nach Innergschlöß erreicht man den Zusammenschluss der beiden Gletscherbäche des Schlaatenkees und Viltragenkees zum Gschlößbach. Dort befindet sich auch der erste Haltepunkt des Naturlehrpfades, die Endmoräne.

Aufstieg zur Neuen Prager Hütte

Ca. 2 Stunden, leicht, Bergsteig, zu Beginn anstrengend, Trittsicherheit erforderlich.

Ab dem Zusammenschluss der beiden Gletscherbäche. Am Südosthang des Vorderen Kesselkopfes beginnt der Steig und führt in Kehren hinauf auf dessen Hochplateau und zur Alten Prager Hütte. Danach bequem weiter zur Neuen Prager Hütte.

Neue Prager Hütte - Venedigergipfel

Ca. 3 - 4 Stunden, leichtes Gletschergelände.

Gleich hinter der Hütte geht es etwas abwärts auf dem AV-Steig Richtung Schlatenkees. Zuerst ca. 30 Minuten über Schneefelder und durch Gestein unter dem Niederen Zaun hindurch, dann auf diesen hinauf. Hier beginnt der eigentliche Gletscher Schlatenkees. Auf ihm leicht steigend hinauf auf den Oberen Keesboden, der bei ca. 3300 Höhenmeter erreicht wird. Hier steht man zwischen Schwarzer Wand (links) und Kleinvenediger (rechts). Nun zuerst flach weiter bis zum Gipfelaufschwung des Großvenedigers. Zum Schluss hin wird es bis zum Gipfel etwas steiler. Vorsicht, die über den Gipfel nördlich hinausragenden Wächten nicht betreten, da Durchbruchgefahr besteht.

Der Abstieg zur Neuen Prager Hütte und hinunter zum Matreier Tauernhaus erfolgt analog.

Bild: Großvenediger von Süden. Bildnachweis: By PietJay (Own work[ GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0] , via Wikimedia Commons
Text: (ob/cp 100)

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