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Wandern in Turracher Höhe

Schwarzsee.jpg Turracher Höhe oder auch Turracherhöhe bezeichnet eine Ortschaft, einen Alpenpass und eine Landschaft in den Gurktaler Alpen in Österreich. Die gleichnamige Siedlung sowie der Turracher See auf der Passhöhe werden durch die Grenze zwischen Steiermark und Kärnten auf zwei Bundesländer aufgeteilt. Aufgrund der von frühen Siedlungsgebieten weit entfernten und hohen Lage wurde die Gegend erst vergleichsweise spät besiedelt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde unterhalb der Turracher Höhe mit dem Bergbau begonnen, eine Erschließung der Passhöhe durch eine befestigte Straße erfolgte erst später. Im Lauf des 20. Jahrhunderts wurde die Region nach und nach für den Fremdenverkehr erschlossen. Der gewachsenen Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren auf der Turracher Höhe versucht man mit Landschaftsschutzgebieten und behutsamem und naturnahem Ausbau der touristischen Anlagen gerecht zu werden.

Tourismus

Die Turracher Höhe ist sowohl für den Sommer- als auch für den Wintertourismus erschlossen.

Wintertourismus

Im Winter nehmen auf der Turracher Höhe fünf Sessellifte (davon ein kombinierter Gondel-Sessellift neben der Ganzjahresrodelbahn) und neun Schlepplifte entlang der 38 Pistenkilometer ihren Betrieb auf. Der „Hausberg“ ist der Kornock (2193 m), an dessen Osthang zwei Sessellifte entlangführen, die Kornockbahn und die Panoramabahn. Die Talstation der Kornockbahn befindet sich in der Ortsmitte, die Anlage wird auch im Sommer bedient. Am Nordhang der Turracher Höhe befindet sich eine anspruchsvolle FIS-Abfahrt in das Turrachtal, in der Ost- und Westflanke des Sattels gibt es längere leichte bis mittelschwere Abfahrten. Insgesamt 15 km Langlaufloipen werden gespurt, neben denen Winterwanderwege verlaufen. Auf dem See werden Flächen für Schlittschuhlauf und Curling schneefrei gehalten. Einzigartig ist das „Seetaxi“, ein Schneemobil mit Haltestangen, welches entlang der Grenze zwischen der Steiermark und Kärnten zwischen den Liftanlagen östlich und westlich des Sees pendelt und Skifahrer kostenlos über den zugefrorenen See zieht.

Sommertourismus

Der Turracher See wird im Sommer kaum als Badesee genutzt, da die Wassertemperatur selten über 18 °C liegt. Daher beschränkt sich das Angebot für den Sommertourismus, der auf der Turracher Höhe nur etwa die Hälfte die Besucherzahlen des Winterhalbjahres erreicht, im Wesentlichen auf zahlreiche Wanderwege rund um die Seen sowie in die umliegende Berglandschaft. Fünf Wanderwege sind als „Geopfade“ markiert, in deren Verlauf erwähnenswerte Stellen („Geopunkte“) mit Schautafeln beschrieben sind. Im Sommer sind auch zwei Sessellifte und der Alpine-Coaster in Betrieb. Die Turracher Höhe liegt zudem am östlichen Rand des Nationalparks Nockberge. Etwa ein Kilometer vor Ebene Reichenau zweigt die mautpflichtige Nockalmstraße von der Turracher Straße in den Nationalpark ab.

Die Turracher Seen

Auf der Turracher Höhe gibt es drei Seen, der Sage nach durch Freudentränen Gottes entstanden, die er vergoss als er sah, was er Schönes geschaffen hatte. Der mit einer Fläche von 19,4 ha mit Abstand größte davon ist der Turracher See, in etwa dreihundert Metern Entfernung östlich davon liegt der Schwarzsee (2,6 ha), in südlicher Richtung befindet sich der Grünsee (1,48 ha). Die beiden naturbelassenen kleineren Seen sind weniger bekannt, da sie sich in einem Landschaftsschutzgebiet befinden und keine Uferbebauung möglich ist, und weil nur Fußwege zu ihnen führen. Die Oberfläche des bis zu 33 Meter tiefen Turracher Sees ist bis zu sechs Monate im Jahr vollständig zugefroren. Da das Seewasser auch zur Erzeugung von Kunstschnee verwendet wird, kann sein Spiegel im Winter um einige Meter schwanken. Neben den Seen bildeten sich aus den eiszeitlichen Gletschern aufgrund des hohen Grundwasserstands auch Sümpfe und Moore. Im Bereich der Passhöhe gibt es vorwiegend Flachmoore mit kleineren Zwischen- und Hochmooren, auf der Kornock liegt in über 2000 Metern Seehöhe ein Muldenmoor. Das bedeutendste Moorgebiet schließt sich südlich an den Schwarzsee an und ist wohl ein bereits verlandeter Teil dieses Gewässers.

 

Bild „ Schwarzsee “von Kmarka. Eigenes Werk. Licensed unter Public domain CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons .
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