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Wandern in der Judenburg

Sankt Georgen ob Judenburg von Süden Panorama.jpgJudenburg ist die Bezirkshauptstadt des im österreichischen Bundesland Steiermark gelegenen Bezirks Murtal und ist mit 9191 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) die Stadt mit der achtgrößten Bevölkerungszahl in der Steiermark. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Judenburg. Ab 1. Jänner 2015 wird die Gemeinde Judenburg im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Oberweg und Reifling zusammengeschlossen, die neue Gemeinde wird den Namen „Judenburg“ beibehalten. Judenburg ist seit 1999 das österreichische Mitglied der Douzelage. In dieser Städtepartnerschaft ist jeweils eine Stadt aus einem Land der Europäischen Union vertreten. Die Städte pflegen einen kulturellen, schulischen und sportlichen Austausch.

Gewässer

Durch die Stadt fließt der längste Fluss der Steiermark, die Mur. In der Nähe mündet der Granitzenbach dorthin. Die Mur entspringt südöstlich des Murtörls ( 2260  m ) in der so genannten Schmalzgrube auf einer Höhe von 1898 m ü. A. in den Niederen Tauern (an der Grenze zu den Hohen Tauern) im Salzburger Lungau, fließt weiter als Hauptfluss durch die Steiermark und ihre Hauptstadt Graz. In der Südsteiermark bildet sie die Grenze zu Slowenien. Sie mündet nach 453 km bei Legrad an der kroatisch-ungarischen Grenze in die Drau. Kurz davor mündet der Principáliskanal in sie ein, der die Zala mit der Mur verbindet.

Berge

Südlich der Stadt liegen die Seetaler Alpen mit ihrem höchstem Berg, dem Zirbitzkogel, westlich liegt der Falkenberg . Die Seetaler Alpen sind ein Gebirgszug der Lavanttaler oder Norischen Alpen in Österreich südlich der Mur zwischen Scheifling und Zeltweg. Höchster Gipfel ist der Zirbitzkogel ( 2396  m ).

  Sehenswürdigkeiten

  • Historische Altstadt: Aus der Zeit der frühen Hochblüte als „Hauptstadt“ der Obersteiermark stammt auch die heute noch gut erhaltene historische Altstadt.
  • Stadtturm: Wahrzeichen von Judenburg ist der knapp 76 Meter hohe Stadtturm, der einen wunderbaren Rundblick über das Aichfeld bietet. Mit dem Bau wurde im 15. Jahrhundert begonnen. Ursprünglich wurde er als Glockenturm für die benachbarte Stadtpfarrkirche St. Nikolaus gebaut, die keinen eigenen Kirchturm besitzt. Er diente aber auch als Wachturm in Bezug auf Brände, die bis ins 19. Jahrhundert hinein sowohl die Stadt als auch den Turm selbst heimsuchten. Sein heutiges Aussehen erhielt der Stadtturm nach dem letzten Großbrand im Jahr 1840. Heute befindet sich im Turm in 50 m Höhe eines der modernsten Planetarien Europas. Die Stadt Judenburg ist Mitglied im Verband Kleine historische Städte.

 

Bild" Sankt Georgen ob Judenburg von Süden Panorama " by David Bauer - Eigenes Werk . Licensed under Public domain CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel Judenburg aus der Enzyklopädie  wikipedia Liste der Autoren und steht unter der Lizenz  Creative Commons . (bearbeitet durch: mc/cp 100)

 

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