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Wandern am Altaussee

   Die Gemeinde Altaussee

Altaussee Jagdhaus Seewiese-3 Altaussee ist eine Gemeinde mit 1825 Einwohnern im steirischen Salzkammergut in Österreich. Die Gemeinde liegt im Bezirk Liezen und umfasst mit 92 km² große Teile des Ausseerlandes und des Toten Gebirges. Der Ort am Fuße des Losers ist besonders als Kurort bekannt und liegt direkt am Altausseer See.
Die Besiedelungsgeschichte Altaussees geht auf die Zeit um 200 bis 400 nach Christus zurück, wobei der Salzbergbau eine tragende Rolle bei der Entstehung des Ortes spielte. Nach dem Ende der Römerzeit siedelten sich Slawen im Ausseerland an, die ab dem 8. Jahrhundert nach und nach von bairischen Siedlern assimiliert wurden. Im Mittelalter war das Gemeindegebiet zunächst Teil der landesfürstlichen Herrschaft Grauscharn-Pürgg, dann der Herrschaft Pflindsberg, welche um 1260 an die Steiermark angegliedert wurde. Im Lauf des 19. Jahrhunderts trat der Tourismus in Form der Sommerfrische in Erscheinung und löste in der Folge den Bergbau als wichtigsten Wirtschaftsfaktor ab. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Ort in die Verwaltungseinheit Oberdonau (Oberösterreich) eingegliedert, 1948 kam er wieder zurück an die Steiermark.
Altaussee gehört heute zu den Gemeinden mit der höchsten Anzahl an Übernachtungen im Bezirk Liezen. Das Salzbergwerk Altaussee ist die größte Salzabbaustätte Österreichs. Die Gemeinde Altaussee liegt im Ausseerland im steirischen Salzkammergut im Bezirk Liezen, Bundesland Steiermark. Altaussee erstreckt sich über eine Fläche von 92,11 km² und liegt auf 712 m Seehöhe am Westufer des Altausseer Sees am südwestlichen Rand des Toten Gebirges. Das Gemeindezentrum befindet sich in einem Talkessel, der nördlich vom Loser (1838 m), östlich von der Trisselwand (1755 m) und westlich vom Sandling (1717 m) begrenzt ist. Der höchste Berg Altaussees ist der Schönberg mit 2093 m an der Landesgrenze zu Oberösterreich. Durch die alpine Lage und den starken Anteil am Toten Gebirge besteht rund die Hälfte des Gemeindegebietes aus alpinem Ödland, der Rest sind Wälder, Grünland und sonstige Flächenformen.

Klima

Das Klima in Altaussee ist durch seine geographische Lage im Ausseer Becken bestimmt. Es ist vor allem durch die Hochlage und die Lage im Nordstaugebiet gekennzeichnet. Das Resultat sind, bei Strömungslagen aus dem Westen bis Norden, oft tagelange Niederschlagsperioden, die im Winter mit großem Schneereichtum einhergehen. Mit 100 bis 120 Tagen Schneedecke pro Jahr gehört das Ausseer Becken zu den schneesichersten Beckenlagen Österreichs. Von Oktober bis Mai sind Schneefälle zu erwarten, wobei es von Dezember bis März im Durchschnitt jeden dritten Tag Neuschnee gibt. Der Herbst ist mit einer relativen Sonnenscheindauer über 50 % die witterungsmäßig günstigste Zeit in der Region. Das Klima im Ausseer Becken ist oft, speziell im Winter, als Reizklima ausgebildet.  Altaussee ist seit 1989 ein anerkannter Luftkurort.

Tourismus und Freizeit

Seit der Zeit der Sommerfrische im 19. Jahrhundert hat der Tourismus eine lange Tradition im Ort. Mit 133.345 Nächtigungen pro Jahr und 34 touristischen Arbeitsstätten ist die Tourismuswirtschaft in der Sommer- und Wintersaison einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren im Dienstleistungssektor. Die Gemeinde Altaussee bildet gemeinsam mit den anderen fünf Gemeinden des steirischen Salzkammerguts die Ferienregion Ausseerland-Salzkammergut. Diese wiederum ist Teil der größeren, bundesländerübergreifenden Tourismusregion Salzkammergut. In Altaussee gibt es elf Sportvereine. Größter ist der 1951 gegründete Wintersportverein Altaussee. Der 1971 gegründete Altausseer Fußballverein (FC Altaussee) wurde 2011 in FC Ausseerland umbenannt und stellt, seit der Auflösung des SV Bad Aussee, den einzigen Fußballverein des Ausseerlandes dar. Neben dem Fußballplatz verfügt der Ort über einen Tennisplatz und eine Stocksportanlage. Von den gemeldeten Sportvereinen betreibt der Taubenschützenverein Altaussee die wohl ungewöhnlichste Sportart. Bei dieser speziellen Form des „Taubenschießens“ zielt man mit einer hölzernen Taube, die an einem Pendel hängt, auf eine Zielscheibe. Das Skigebiet Loser-Sandling (850 – 1.770 m) umfasst 29 km Pisten und Abfahrten. Zudem sind im Gemeindegebiet 15 km Langlaufloipen gespurt. Die umliegenden Berge des Toten Gebirges sind durch ein gut markiertes Wandernetz erschlossen, so führt auch der violette Weg des grenzüberschreitenden Weitwanderwegs Via Alpina durch das Gemeindegebiet. Auf diesem bestehen zudem drei Schutzhütten, die Loserhütte, die Ischler Hütte und die Wildenseehütte. Die bekannteste Wandermöglichkeit der Gemeinde ist ein Rundgang um den Altausseersee (7,5 km, 2 Stunden Gehzeit). Beliebte Kletterrouten führen durch die Loser-Südwand – über einen 2007 eröffneten Klettersteig – und die Trisselwand-West- und Südwestwand. Am Loser-Plateau bestehen weiters zwei Startrampen für Drachenflieger (1.550 & 1.600 m) und drei ausgewiesene Startplätze für Paraglider (1.680 – 1.837 m).

 

Bild: " Jagdhaus Seewiese " by Peter Lauppert - Own work . Licensed under Public domain CC-BY-SA-3.0-at via Wikimedia commons.
Dieser Text basiert auf dem Artikel Altaussee aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren  und steht unter der Lizenz  Creative Commons (bearbeitet durch: mc/cp 100)

 

 

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