Wandern Aktiv

Wandern im Raurisertal

Raurisertal Das Raurisertal ist eines der zentralen Täler in den Hohen Tauern. Das Raurisertal führt von Norden aus dem Salzachtal (780 m) aus in südliche Richtung über ca. 30 km km Länge in den Tauernhauptkamm zur Goldberggruppe, das obere Talende bei Kolm Saigurn liegt in 1598 m Höhe. Kolm Saigurn liegt am Fuße des 3.106m hohen Hohen Sonnblicks, auf dessen Gipfel seit 127 Jahren Europa´s höchste Wetterwarte steht. Das Talsystem wird von der Rauriser Ache entwässert. Es ist an seiner Mündung in die Salzach zunächst recht eng (Kitzlochklamm), weitet sich dann aber auf und wird breiter. Rauris ist der Name des Hauptortes und auch der Name für den verwaltungstechnischen Zusammenschluss der Orte im Tal, mit einer Fläche von 253 km² ist Rauris die 3. größte Gemeinde Österreichs. Durch den Goldbergbau im Hüttwinkltal und im Talschluss Kolm Saigurn erlangte das Raurisertal schon früh Bedeutung. Noch heute kann man dort alte Knappenhäuser und Stollen aus der Zeit des Goldbergbaus entdecken. Seit 1984 gehört das Raurisertal mit seinen Seitentälern vollständig zum zum Nationalpark Hohe Tauern. Das Raurisertal steht etwas im touristischen Schatten des unmittelbar östlich parallel benachbarten Gasteinertals mit dem mondänen Bad Gastein und des westlich gelegenen Fuscher Tals (Heiligenblut und Großglockner) mit der bekannteren Großglockner-Hochalpenstraße, ist daher aber auch noch ursprünglicher und nicht so überlaufen. Die Region selbst vermarktet sich als das "goldene Tal der Alpen", mit Bezug auf den historischen Gold- und Silberbergbau in der Goldberggruppe am Talschluss oberhalb von Kolm Saigurn. Der Bergbau ist derzeit stillgelegt, wirtschaftlich ist das Tal heute überwiegend von der Land- und Forstwirtschaft geprägt. Besucher können an 3 verschiedenen Goldwaschplätzen im Raurisertal ihr Glück als Goldwäscher versuchen (Original Goldwaschplatz Bodenhaus, Hochalm und Sportalm).

Aktivitäten

Sommer

  • 295 km Wanderwege und ca. 40 bewirtschaftete Almhütten Rauriser Hochalmbahnen "Tal der Geier":
  • Krumltal, leichte Wanderung mit 400 hm Anstieg und für Vogelinteressierte: Geier-Beobachtung an den Schlafwänden der wiederangesiedelten Greifvögel, geführt von den Nationalpark-Rangern;
  • Die Bartgeier wurden 1986 aus dem Tiergarten Hellabrunn ausgewildert, die Population an Moosenwand und Rotwand (Bezeichnung nach Krustenflechten an der Kotstrecke unter den Nestern) ist die größte in den Alpen. Siehe Kolm Saigurn.
  • Geführte Nationalpark-Exkursionen mit Nationalpark-Rangern:
  • "Rauriser Urwald", "Tal der Geier", "Gletscher, Gold und Geologie", "Zur Hirschbrunft unterwegs im Nationalpark" Goldwaschen:
  • 3 Goldwaschplätze, Lehrgänge möglich: www.goldsuchen.at;

Winter

  • SkigebietRauriser Hochalmbahnen 30 Pistenkilometer, besonders geeignet für Familien, Anfänger und Wiedereinsteiger.
  • Schneeschuhwanderungen:
  • Schneeschuhtrail in Kolm Saigurn. Geführte Schneeschuhwanderungen mit einem Nationalpark-Ranger.
  • Skitouren Etwas für Extreme:
  • Eisklettern an den zugefrorenen Wasserfällen in Kolm Saigurn. 30 km Winterwander-Wege 30 km Langlaufloipen:
  • Loipe Rauris (6 km, ab Gasthaus Maislau bis Jausenstation Kohlhub), Loipe Bucheben (10 km, ab Reiterhof Nigglgut bis Lohningalm), Hüttwinkl-Loipe (10 km, Lechnerhäusl bis Bodenhaus - Sperre bei Lawinengefahr beachten!), Sonnenloipe Bodenhaus (je 2 km, 2 Schleifen ab Bodenhaus).

 

Bild „ Blick ins Raurisertal “ von Daniel Neugebauer . Licensed unter Public domain CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel 
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Wandertouren im Raurisertal

 

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