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Wandern in Neudörfl

UnterViehtriebbrücke.jpg Neudörfl ist eine Marktgemeinde im Bezirk Mattersburg, Burgenland, Österreich. Neudörfl ragt westlich bis Wiener Neustadt und auch nördlich und östlich nach Niederösterreich. Neudörfl an der Leitha grenzt einerseits an die Aulandschaft entlang der Leitha, andererseits an den Zillingdorfer Wald und das Rosaliengebirge. Neudörfl, kongruent mit der gleichnamigen Katastralgemeinde, ist die einzige Ortschaft sowie der einzige Siedlungsname in der Marktgemeinde.

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg. Später unter den Römern lag das heutige Neudörfl dann in der Provinz Pannonia. Neudörfl war seit 25. Februar 1872 Sitz der freimaurerischen Grenzloge Humanitas, einer Tochterloge der Großloge Pest. Als Local-Loge von Wien bzw. sogar von ganz Cisleithanien wurde ihr besondere Bedeutung beigemessen. Der Ort gehörte, wie das gesamte heutige Mittelburgenland, bis 1920/21 zum ungarischen Komitat Sopron. Ab 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Budapester Regierung ausschließlich der Ortsname Lajtaszentmiklós verwendet werden. 1919, nach Ende des Ersten Weltkriegs, wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn (mit Ausnahme von Ödenburg) in den Verträgen von St. Germain und Trianon der Republik Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum damals gegründeten Bundesland Burgenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Mariä Geburt
  • Flur-/Wegkapelle
  • Landespflegeanstalt mit Rehabilitationsheim Ehem.
  • Esterhazysches Kastell
  • Kriegerdenkmal Bildstock, Santer-,Marien- oder Wetterkreuz
  • Pest-/Dreifaltigkeitssäule
  • Josephssäule, Steinpfeiler von 1738, 1969 mit einer von Hubert Wilfan gestalteten Statue des hl. Joseph versehen (nunmehr vor Hauptstraße 66)
  • Ehem. Zollhaus bzw. Dreißigstamt, erbaut 1815 (Hauptstraße 167)
  • Ehemaliges Gasthaus, erbaut um 1900 (Hauptstraße 11)
  • Villa, erbaut um 1870/80 von Johann Knura, seit ca. 1880 Besitzer der ehemaligen örtlichen Zündwarenfabrik (Am Brunnenfeld 1)
  • Söllnersiedlung Neugebäu; geschlossenes Ensemble giebelständiger Kleinbauernhäuser, 1987 restauriert.


Bild: „ UnterViehtriebbrücke “ von Motox . Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons .
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