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Wandern im Kyffhäuser

Der Kyffhäuser ist ein Mittelgebirge südöstlich des Harzes im Thüringer Kyffhäuserkreis sowie im sachsen-anhaltischen Landkreis Mansfeld-Südharz, das eine Höhe von bis 473,6 m ü. NN erreicht und sich über rund 70 km² erstreckt. Seine höchste Erhebung ist der Kulpenberg, auf dem seit den 1960er Jahren der Fernsehturm steht. Auf einem Bergvorsprung im Nordosten befinden sich die Ruinen der Reichsburg Kyffhausen, die Ende des 19. Jahrhunderts durch das Kyffhäuserdenkmal zu Ehren Kaiser Wilhelms I. ergänzt wurden. Während ein Großteil des Kyffhäusers mit Wald bedeckt ist, fallen an seinem Süd- und Westrand unbewaldete Hänge auf. Das Fehlen von Wald resultiert aus einem Mangel an Grundwasser des sehr gipshaltigen und stark verkarsteten Untergrunds. Der Kyffhäuser ist auch Namensgeber des Geoparks Kyffhäuser, der neben dem Kyffhäusergebirge noch weitere Gebiete im Westen, Süden und Osten umfasst.


Der Kyffhäuser, der etwa 19 km lang und 7 km breit ist, erstreckt sich südöstlich des Unterharzes und der Goldenen Aue sowie nordöstlich von Windleite und Hainleite. Er liegt zwischen Kelbra im Nordwesten, Sittendorf im Norden, Udersleben im Osten, Bad Frankenhausen und Rottleben im Süden, Bendeleben im Südwesten und Steinthaleben im Westen. Im Zentrum befindet sich Rathsfeld. Etwas nördlich vorbei am Kyffhäuser verläuft in West-Ost-Richtung die Helme, südwestlich in Nordwest-Südost-Richtung die Wipper und südöstlich mit Tendenz nach Osten die von beiden Fließgewässern gespeiste Unstrut.

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Wandertouren im Kyffhäuser

 

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