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Wandern im Wienerwald

Wienerwald34.jpg Der schöne Wienerwald

Der Wienerwald ist der östlichste Ausläufer der Nordalpen in Niederösterreich und Wien, und damit das Nordostende der Alpen. Das 45 km lange und 20–30 km breite Mittelgebirge ist großteils bewaldet und ein beliebtes Naherholungsgebiet der Wiener. Es ist heute, unter Einschluss der Randgebiete in der Millionenstadt Wien selbst, weitgehend vollständig als UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald ausgewiesen.

Die Berglandschaft

Die höchsten Erhebungen im Wienerwald sind mit 893 m ü. A. der zur Flyschzone Sandstein gehörende Schöpfl mit der Matraswarte und der benachbarte Mitterschöpfl (882 m ü. A.), auf dem sich das Leopold Figl-Observatorium der Wiener Universität befindet. Vom Schöpfl reicht der Blick oft 100 km zum Ötscher, Schneeberg und weiteren Zweitausendern der steirisch-niederösterreichen Kalkalpen. Südwestlich des Schöpfls liegt der Gföhlberg mit 885 m ü. A., sowie im Südosten der zu den nördlichen Kalkalpen gehörende Hohe Lindkogel (834 m ü. A.) und der Peilstein (716 m ü. A.) mit seiner markanten Kletterwand. Der höchste Berg auf Wiener Gemeindegebiet ist der Hermannskogel (542 m) mit der Habsburgwarte, die der Fundamentalpunkt des Vermessungsnetzes der Monarchie war. Markant ist auch der Dreimarkstein mit 454 m, der die Grenze zwischen den Wiener Bezirken Hernals und Döbling sowie dem niederösterreichischen Ort Weidling bildet. Prächtige Tiefblicke auf Wien bieten die Wiener Hausberge Leopoldsberg und Kahlenberg, deren geschichtsträchtige Kirchen von den Türkenbelagerungen erzählen, sowie die Jubiläumswarte (449/480 m) am Gallitzinberg und der Wienerblick im Lainzer Tiergarten.

 

Bild: „ Wienerwald34 “ von Softi23 - Eigenes Werk . Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons .
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