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Saar-Hunsrück-Steig

  • Bundesländer: Saarland und Rheinland-Pfalz
  • Länge: 218 km

   Saarschleife bei Mettlach (river Saar at Mettlach, Germany); Niesefrosch at the German language Wikipedia [ GFDL or CC-BY-SA-3.0 ], via Wikimedia Commons

 

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein 218 Kilometer langer Wanderweg im Naturpark Saar-Hunsrück von Perl an der Mosel über die Saarschleife bei Mettlach im Saarland über Hermeskeil bis Idar-Oberstein an der Nahe in Rheinland-Pfalz. Ein Abzweig von Hermeskeil führt als Ruwer-Route nach Trier an der Mosel. Der Steig wurde 2012 von der Saarschleife um zwei Etappen bis zur Mosel bei Perl verlängert. Obwohl erst 2007 eröffnet, hat er bereits das Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts erhalten, weil zum Beispiel nur 5 % der Strecke über asphaltierte Wege führen und mehr als 70 % Naturwege sind. Der Saar-Hunsrück-Steig ist der am besten bewertete Wanderweg Deutschlands .

Das Logo des Steigs ist ein grün-blaues Rechteck mit dem H von Hunsrück und dem S der Saarschleife. Die Wegmarkierungen zeigen das Logo in einer einfachen blau-weißen Version.

 

Verlauf

  • Von Perl am Moselgrenzübergang zu Luxemburg und an der Grenze zu Frankreich geht es hinauf auf die Moselhöhen mit der Römischen Villa Borg nach Hellendorf (500 m vom Steig) (27 km).
  • Von Hellendorf über Tünsdorf mit seinem Barockkloster und dem Klostergarten, der zu den Gärten ohne Grenzen gehört, ins Steinbachtal mit seinem Wasserfall nach Orscholz mit einem Märchenpark, einem Kurpark und der Cloef, dem Aussichtspunkt über der Saarschleife. Von dort führt der Steig hinunter nach Mettlach (16,5 km).
  • Von Mettlach über die Saarhöhen ins Saarhölzbachtal nach Britten (11,5 km).
  • Die Etappe nach Losheim bis zum Touristeninformationszentrum am Stausee Losheim ist ebenfalls 11,6 Meter lang.
  • Von Losheim geht es hinauf nach Scheiden, dem höchstgelegenen Dorf des Saarlandes, dann über Waldhölzbach im Hölzbachtal zum Schwimmbad von Weiskirchen. Zur Ortsmitte mit seinen Gasthäusern sind es 1,5 km (15,3 km).
  • Von Weiskirchen geht es in den Hunsrück hinauf an Steinberg vorbei über Reidelbach, das ebenfalls zu Wadern mit seinen Burgen und Schlössern gehört und den Hochwald zum Grimburger Hof unter der Grimburg (18,3 km).
  • Von der Grimburg geht es durch das Wadrilltal nach Reinsfeld (11 km). Hier kann man zur Mosel abbiegen:
  • Über Hermeskeil und Kell am See durchs Ruwertal zur Römerstadt Trier (47 km). Oder:
  • Von Hermeskeil vorbei an der Primstalsperre bei Nonnweiler und an dem keltischen Ringwall von Otzenhausen Richtung Börfink, weiter nach Thalfang am Erbeskopf, dem mit 816 m höchsten Berg des Hunsrücks, dann über die Dollberge bis zum Etappenende in Morbach (40 km).
  • Der letzte Abschnitt führt von Morbach über Herrstein an der Deutschen Edelsteinstraße ins Nahetal und Idar-Oberstein (30 km).


 

Die Abschnitte können auch in kürzeren Etappen erwandert werden. Das Projektteam des Steiges empfiehlt je acht oder zehn Etappen von längstens 12 bis 25 km . Die Einkehrmöglichkeiten direkt am Steig sind rar.

Am Weg wird auf Sehenswertes und notwendige Ressourcen in den 13 am Wege beteiligten Anliegerkommunen hingewiesen. Zahlreiche Gasthäuser wurden als Qualitätsgastgeber wanderbares Deutschland qualifiziert und werden so touristisch vermarktet. Drei Restaurants am Wege zählen zu den hundert besten Häusern in Deutschland.

Für das Frühjahr 2014 ist eine Verlängerung des Saar-Hunsrück-Steiges über Rhaunen und Kastellaun bis nach Boppard am Rhein geplant. Auf mehr als 400 km Gesamtlänge soll der Steig dann an den RheinBurgenWeg anknüpfen.

 

 

 

 

 

 

 

Traumschleifen

Rund um den Saar-Hunsrück-Steig gibt es außerdem 84 Rundwanderwege zwischen 6 und 20 km Länge , die sogenannten Traumschleifen . Sie grenzen entweder unmittelbar an den eigentlichen Steig oder befinden sich in dessen Nähe. Sie sind allesamt nach den Kriterien des Deutschen Wanderinstituts geplant und verlaufen in weiten Teilen auf Naturwegen und Pfaden. Derzeit sind 70 Traumschleifen mit dem Wandersiegel als Prädikatswanderwege ausgezeichnet. Die Wegmarkierungen der Traumschleifen sind lila-weiß. Der Mittelalterpfad in Herrstein war „ Deutschlands schönster Wanderweg 2010 “ in der „Kategorie“ Touren.

 

Saar-Hunsrück-Steig, Grimburg; By Dirtsc (Own work) [ CC-BY-SA-3.0 ], via Wikimedia Commons

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Saar-Hunsrück-Steig   aus der freien Enzyklopädie wikipedia . In wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. (bearbeitet durch: ir/cp 100)

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