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Wandern in Niederlausitz

Rathaus und Kreuzkirche in Spremberg.jpg Die Niederlausitz ist eine touristische Region im Süden des Landes Brandenburg. Die Niederlausitz hat ihren Namen von dem slawischen Stamm der Lusici erhalten, welche zwischen der Bober und Oder im Ostteil und der Schwarzen Elster im Westen wohnten, und wurde 963 von Markgraf Gero unterworfen und dem Deutschen Reich einverleibt. Anfangs ein Teil der sog. Ostmark, bildete dieses Land später eine besondere Mark Lausitz, die nach häufigem Herrscherwechsel 1136 an Konrad d. Gr. von Meißen gelangte und nun, bald mit Meißen vereinigt, bald wieder davon getrennt, im Besitz der Wettiner blieb, bis 1303 Diezmann sich genötigt sah, sein Land an die Markgrafen von Brandenburg zu veräußern. So standen jetzt die beiden Teile der Lausitz für kurze Zeit gemeinsam unter den brandenburgischen Askaniern.

Brauchtum

Die Vorfahren der Region glaubten an Geister der Vegetation und Fruchtbarkeit, die sich in der Form von Tieren manifestierten. Man gläubte, der Hahn (kokot) kann mit seinen Kräften die Ernte beeinflussen. Zum Ende der Vegetationszeit, versteckte er sich unter der letzten Garbe. Diese letzte Garbe wurde geschmückt mit Blumen und Bändern geschmückt. Der Ausruf „Źins jo kokot- heut ist kokot“ kündigte das Ende der Ernte an. Das Hahnrupfen (£apanje kokota), ein Erntebrauch, findet man noch in einigen Dörfern rund um Cottbus an. Hierzu wurde aus geschmückten Balken eine Pforte auf dem Feld errichtet. Am Querbalken wurde kopfüber ein toter Hahn angebunden. Nun müssen die Burschen des nacheinander das Tor durchreiten. Wer als erster dem Hahn den Kopf abreißt, gilt als 1. Erntekönig. Wer die Flügel abreißt, wird 2. bzw. 3. Erntekönig. Alle wählen mit verbundenen Augen nun für einen Ehrentanz ihre Tanzpartnerinnen aus. Auch Ernteköniginnen werden durch Wettkämpfe (Froschkarren, Junggesellenkarren oder Eierlaufen) ermittelt.

Das Zampern dient der Austreibung des Winters. Es findet am Faschingsdienstag statt. Jugendliche ziehen dabei in Faschingskostümen von Haus zu Haus. Dabei wird Geld für die kommenden Faschingsaktivitäten gesammelt. Die Spender bekommen dafür einen Schnaps und ein Ständchen. Die Kinder, die durchs Dorf ziehen bekommen Süßigkeiten.

Sehenswürdigkeiten

Auch wenn die Niederlausitz nur eine teilweise leicht wellige Landschaft ist, so findet man trotzdem einige Punkte von denen aus man ins Land schauen kann:

  • Der Bismarckturm in Burg (Spreewald) bietet eine schöne Rundsicht über das grüne Kronenmeer des oberen Spreewaldes.
  • Rostiger Nagel - Von hier oben hat man einen schönen Blick auf den Sornoer Kanal und die umliegenden Seen und Wälder der Lausitzer Seenplatte.
  • Aussichtsturm Merzdorf - Der Aussichtsturm im Osten der Stadt Cottbus bietet einen weiten Blick über den Tagebau „Cottbus Nord“
  • Ebenfalls am Tagebau Cottbus Nord, in Neuendorf öffnet ein neuer 50m hoher Turm seine Pforten - mit weitem Blick in die Landschaft der Niederlausitz,
  • Aussichtsturm am Felixsee - Der Turm steht in der hügeligen Waldlandschaft des Muskauer Faltenbogens
  • Bismarckturm bei Spremberg
  • Der Turm auf dem Wehlaberg ist 23m hoch und bietet einen wieten Blick auf die Krausnicker Berge, Tropical Island und, bei gutem Wetter, bis nach Berlin.

Aktivitäten

  • Tropical Island -  Europas größte tropische Urlaubswelt befindet sich in der größten freitragenden Halle der Welt und enthält einen Südseestrand, einen Regenwald, ein Tropendorf und vieles mehr. Baden, Sauna und Spaß für die ganze Familie.
  • Sport- und Freizeitpark Teichland - Hauptatttraktion ist eine 900m lange Sommerrodelbahn

Bild: „ElstermühlePlessa2“ von OnkelJohn - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 2.5 über Wikimedia Commons.
Dieser Text basiert auf dem Artikel Niederlausitz aus der Enzyklopädie wikivoyage / Liste der Autoren und steht unter der Lizenz Creative Commons . (bearbeitet durch: ob/cp 100)

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