Wandern Aktiv

Wandern in der Zauche

Die Zauche ist eine geologische Hochfläche und ein dünn besiedeltes Landschaftsgebiet in Brandenburg. Als historische Landschaft war die Zauche eines der Kerngebiete, in denen im 12. und 13. Jahrhundert die Mark Brandenburg entstand.

Die Landschaft der Zauche umfasst mehrere meist flachwellige Platten. Umgrenzt und durchschnitten werden die Hochflächen von vergleichsweise schmalen Urstromtalungen mit darin befindlichen Fließgewässern. Nordwestlich bildet der Flusslauf der Havel, südwestlich das Baruther Urstromtal und östlich die Nuthe-Nieplitz Niederung die Grenze. Auf der südlichen Hochfläche findet sich ein Endmoränenzug mit der höchsten Erhebung der Zauche, dem Wietkiekenberg (124,7 m ü. NHN). Südlich vorgelagert bildete sich einer der größten Sander Brandenburgs aus. Die Schmelzwässer des Inlandeises flossen weiter in das südlich vorgelagerte vorgelagerte Baruther Urstromtal. Vor allem auf der nördlichen Platte und im Osten der südlichen Hochfläche finden sich auch Grundmoränengebiete.


Bekanntere Orte in der Zauche sind im Zentrum Lehnin mit dem gleichnamigen Kloster Lehnin und am östlichen Rand die Spargelstadt Beelitz. Große Teile des Gebietes werden seit dem 20. Jahrhundert als Truppenübungsplatz genutzt. Der Name Zauche kommt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie „trockenes Land“. Die Sandflächen der vielen Urstromtalungen bilden den idealen Boden für die Spargel-Zucht der Region. Neben den Trockenflächen prägen größere Kiefernwälder das Landschaftsbild. Einige Stillgewässer wie der Torfstichsee Emstaler Schlauch und der Klostersee sowie einige kleinere Seen und Weiher, die aus Toteisblöcken entstanden, lockern die karge Hochfläche auf.

Bild: DerFussi at wikivoyage shared [ CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 ], via Wikimedia Commons
Dieser Text basiert auf dem Artikel Zauche aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren und steht unter der Lizenz Creative Commons .(bearbeitet durch: tb/cp 100)

Wandertouren bei der Zauche

 

.

Anfrage