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Wandern in Tittmoning

Tittmoning Burghof Die Stadt Tittmoning liegt mit Schloss und historischer Altstadt am westlichen Hochufer der Salzach im Rupertiwinkel in Oberbayern und unmittelbar an der Grenze zu Österreich. Der Stadtplatz mit den Fassaden im Inn-Salzach-Stil gilt als der größte seiner Art.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

  • Friedhofskapelle Pfarrkirche St. Laurentius : Die spätgotische Kirche wurde 1514 als Stiftskirche gebaut, die barocke Innenausstattung entstand im wesentlichen nach einem Kirchenbrand im Jahre 1820. Besonders sehenswert im Innern sind der Gnadenstuhl-Altar mit Evangelistenfiguren (1699) nach Entwurf des Mondseers Meinrad Guggenbichleln in der Kreuzkapelle und die beiden Gemälde "Schutzengel" und "Immaculata" von Cosmas Damian Asam aus dem Jahr 1720.
  • Allerheiligenkirche , mit einem für den Salzburger Raum typischen schwarz-goldenen Altar aus dem Jahr 1683. Die Kirche ist die ehemalige Stiftskirche des am 9. Oktober 1681 gegründeten Klosters der Augustinereremiten aus München, das Stift wurde in der Säkularisierung 1806 aufgelöst.
  • Friedhofskapelle vor dem südlichen Stadttor, entstanden nach dem Brand der Stiftskirche im Jahre 1815 und der nachfolgenden Friedhofsverlegung an den Stadtrand. Im Inneren besonders sehenswert ist der Altar des Landshuter Bildhauers Hanns Dreysmich aus dem Jahr 1625, ursprünglich geschaffen für die 1816 abgebrochene Katharinenkapelle am Stadtplatz.
  • Wallfahrtskapelle Maria Brunn in Ponlach : Die heutige barocke Kapelle entstand 1715 und ersetzte einen Vorgängerbau von 1624. Sehenswert sind die Gewölbefresken des einheimischen Künstlers Adam Panhamber, der Hochaltar von Thaddäus Baldauf aus Salzburg und die beiden Seitenaltäre von J. G. Itzlfeldner. Dem Quellbach an der Kapelle wird Wunderheilung zugeschrieben. Lage: im Stadtteil Ponlach westlich vom Zentrum, zu Fuß vom Stadtplatz in etwa 15 Minuten durch den Ponlach-Hain zu erreichen. Der Pon-Lach (=Bann-Wald) gehörte bis 1611 als Nutzwald zur erzbischöflichen Burganlage und durfte von den Bürgern der Stadt nicht betreten werden.

Burg Tittmoning

Eine befestigte Anlage auf dem strategisch günstigen Bergsporn über der Salzach wird schon um 1150 vermutet. Eine durch Schriftstücke sicher belegte Bauphase beginnt ab 1234, im Jahre 1324 wurde die Befestigung von den Bayern nach Verrat erobert und drei Jahre lang besetzt, bevor die zerstörte Anlage durch Erzbischof Friedrich III. teuer zurück gekauft werden konnte. Ab 1420 entsteht dann durch Wiederaufbau und Erweiterungen die heutige Burganlage als Bollwerk der Salzburger Bischöfe gegen das "feindliche" Bayern an der wichtigen Handelsroute Salzach. Nach erlittenen Belagerungsschäden wurde die Burg dann ab 1614 zum Jagdschloss der Salzburger Erzbischöfe umgebaut, die Anlage war der seinerzeit modernen Artillerie nicht mehr gewachsen.

  • Schlosskapelle der Burg, sehenswert ist der Marmoraltar mit dem Engelsturz-Gemälde, geschaffen von Rottmayr im Jahr 1697;
  • Zu den Museen auf der Burg.

 

 

Bild: Werner100359 " (Own work) . Licensed unter Public domain  CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons .
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