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Wandern in Brannenburg

Blick von der Biber Richtung Wendelstein Brannenburg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.

Geografische Lage

Brannenburg liegt am nördlichen Alpenrand im Inntal auf 509 m ü. NN, wenige Kilometer nördlich der österreichischen Grenze, am Fuße der Hochsalwand und des Riesenkopfes. Von Brannenburg aus fährt die Wendelsteinbahn auf den Wendelstein, einen der bekanntesten Berge Bayerns. Ebenfalls bekannt und insbesondere bei Motorradfahrern beliebt ist die serpentinenreiche Sudelfeldstraße, eine mautpflichtige Straße, die vorbei am Wasserfall Tatzelwurm nach Bayrischzell führt (Deutsche Alpenstraße). Brannenburg befindet sich rund 15 km südlich von Rosenheim, 88 km westlich von Salzburg, 22 km nördlich von Kufstein, 28 km östlich von Miesbach sowie 70 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Es besteht direkter Anschluss zur Bundesautobahn 93, außerdem besitzt Brannenburg einen Bahnhof an der Bahnstrecke Rosenheim–Kufstein. Nahe Skigebiete sind der Wendelstein (Brannenburg/Bayrischzell), das Sudelfeld (Bayrischzell/Oberaudorf) und das Hocheck (Oberaudorf).

Brannenburg wird erstmals zwischen 993 und 1000 urkundlich erwähnt. Der Name Brannenburg ist darauf zurückzuführen, dass man an dieser Stelle durch Brandrodung Platz für eine Ansiedlung schaffte (das Gemeindewappen weist noch heute darauf hin). Der Ort gehörte als geschlossene Ortschaft zu Schloss und Hofmark Brannenburg. Eine Adelsfamilie, die sich von Brannenburg (und ähnlich) nannte, ist im 14. Jahrhundert erloschen. 1818 entstand die politische Gemeinde Brannenburg. 1848 wurde das bis dahin bestehende Herrschaftsgericht aufgelöst. Am Ende des 18. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beherbergte Brannenburg eine bedeutende Künstlerkolonie, u. a. mit den Malern Carl Rottmann, Carl Spitzweg, Wilhelm Busch und Karl Caspar. Am 9. August 1851 ereignete sich ein Schrofen-Bergrutsch. Eine Mure riss in den folgenden Tagen mehrere Häuser im Ortsteil Gmain mit sich. 1858 erhielt Brannenburg Anschluss an die Eisenbahn. Am 5. August 1858 eröffnete die Königlich Bayerische Staats-Eisenbahn den Abschnitt Rosenheim-Kufstein der Bayerischen Maximiliansbahn. Am 25. Mai 1912 nahm die Wendelsteinbahn, die älteste bayerische Zahnradbahn, ihren Betrieb auf. Die Talstation lag zunächst direkt neben der Bundesbahn-Station; 1961 wurde sie in den Ortsteil Waching zurückverlegt.

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