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Wandern am Kochelsee

Kochelsee und Kochel am See 1.jpg Der Kochelsee liegt 70 km südlich von München am Rand der Bayerischen Alpen. Er gehört zu den Gemeinden Schlehdorf (rund 30 Prozent) im Westen und Kochel am See im Osten. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern und wird von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen verwaltet.

Lage- und Siedlungsgeschichte

Während der südliche Bereich des Sees noch von Bergen umgeben ist, liegt der nördliche Teil schon im flachen Voralpenland und wird von den Loisach-Kochelsee-Mooren begrenzt. Die Geschichte der Besiedelung Kochels (früher Quochcalun) begann auf der so genannten Birg bei Altjoch, einem Felskegel direkt am Ufer des Kochelsees. Der Name Kochel ist abgeleitet vom lateinischen cocula, der Bezeichnung für Kopf, Kegel oder Gipfel.



Tourismus

Aufgrund seiner Lage am Fuße des Herzogstand und der Nähe zum Walchensee spielt der Kochelsee eine große Rolle für den Fremdenverkehr in der Region. Neben den üblichen Aktivitäten wie Baden, Spazierengehen und Bootsausflüge ist die Region ein Wandergebiet. Im Sommer können die Berge zu Fuß und im Winter mit Tourenski erkundet werden. Auch gibt es Möglichkeiten zur Skiabfahrt am Herzogstand, von dem aus man Kochelsee und Walchensee überblickt.
Wind am Kochelsee: Auch für Windsurfer und Kitesurfer ist der Kochelsee ein interessantes Revier, das für Starkwind bekannt ist. Wenn in den Alpen Föhnlage herrscht, weht der Wind den Kesselberg herunter. In kalten Nächten können am Nordhang von Herzogstand und Heimgarten Fallwinde entstehen, die bis in den Vormittag hinein andauern. Es wurden Windstärken bis 8 Bft gemessen.

Sehenswürdigkeiten

- Franz Marc Museum

- Schloss Aspenstein (Aspensteinschlössl)

- Goethedenkmal in Urfeld am Walchensee

- Denkmal Schmied von Kochel

- Walchenseekraftwerk – Dieses Industriedenkmal produziert weiterhin Strom. Es beeindruckt durch die mächtigen Fallrohre, die das Wasser vom Walchensee herableiten.

- Walchensee-Museum der Friedhelm-Oriwol-Stiftung in Urfeld

- Schlehdorf: Die Seestraße mit ihren 12 aneinander gereihten und annähernd gleichen Bauernhäusern steht als Ensemble unter Denkmalschutz. Ihre einzigartige Bauweise ist auf die fast vollständige Zerstörung des Ortes durch eine verheerende Brandkatastrophe im Jahr 1846 zurückzuführen. Die Neuerrichtung des Dorfes erfolgte auf Anordnung der Regierung in München, in der Baulinien, Straßenführung und Kanäle exakt vorgeschrieben wurden. Im März 1847 erfolgte die Absteckung der Bauplätze. Gerade, rechtwinkelig aufeinander zustoßende Straßenzüge, Scheunen, Ställe und Wohnhäuser von gleicher Bauart, ohne Erker, Balkon und vorspringendes Dach, dazu gleich große Gärten verliehen dem Dorf ein völlig verändertes und heute einzigartiges Aussehen.

 

Bild: „ Kochelsee und Kochel am See 1 “ von Schlaier - Eigenes Werk . Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons .

Dieser Text basiert auf dem Artikel Kochelsee aus der Enzyklopädie   wikipedia   Liste der Autoren   und steht unter der Lizenz Wikimedia Commons . (bearbeitet durch: tp/cp 90)

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