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Wandern in Goldkronach

Kronachau zwischen Kottersreuth und Leisau.jpg Goldkronach  ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt am Fuß des Fichtelgebirges, etwa 14 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Bayreuth. Ihre erste Blütezeit erlebte die Stadt im Mittelalter durch den Goldbergbau, der erst seit den 1920er Jahren endgültig eingestellt ist.

Goldkronach liegt an der Kronach, die das Stadtgebiet von Südosten nach Nordwesten durchfließt. Sie entspringt mit mehreren Quellbächen westlich von Warmensteinach. Die Kronach prägt den Marktplatz des Hauptortes, trieb in früherer Zeit - auch über den eigens angelegten Mühlbach - zwei Wassermühlen an und mündet bei Himmelkron in den Weißen Main. Während sich im flacheren Süden und Westen des Gemeindegebietes, vor allem im Kronachtal, landwirtschaftliche Nutzflächen befinden, markieren die großteils bewaldeten Höhen im Norden und Osten den Aufstieg zum Fichtelgebirge.

Freizeit und Sport

Fußball

In Goldkronach gibt es zwei Sportvereine mit einer Fußballabteilung. Die SpVgg Goldkronach, die 1960 in die viertklassige Zweite Amateurliga aufstieg, spielt derzeit in der Kreisklasse. Sie führt ihre Tradition auf den Arbeiter-Turn- und Sportverein Vorwärts Goldkronach zurück, der nach dem Ersten Weltkrieg die Anfänge des organisierten Sports in Goldkronach markierte. In den 1920er Jahren existierte ferner der FC Goldkronach, der eher dem bürgerlichen Milieu zuzuordnen war. 1946 wurde Vorwärts Goldkronach als Gesang- und Sportverein wieder gegründet, fusionierte später mit dem SV Brandholz und führt seit 1951 den heutigen Namen SpVgg Goldkronach. Der zweite Fußballverein der Stadt, der ASV Nemmersdorf, spielt seit 2012 ebenfalls in der Kreisklasse. Obwohl zwischen beiden Vereinen eine ausgeprägte Rivalität besteht, betreiben ihre Fußballabteilungen gemeinsam Jugendarbeit in der Jugendfördergemeinschaft Fichtelgebirge, der auch weitere Vereine aus der nahen Umgebung angehören.

Kegeln

Die Sportkegelvereinigung Goldkronach errang mit ihrer ersten Männermannschaft in der Dritten Bundesliga Süd 2012 die Vizemeisterschaft und kehrte so nach einigen Jahren Abstinenz in die Zweite Bundesliga zurück. Das erste Damenteam spielt in der Bezirksliga A Ost, die Jugendmannschaften in der Bezirksklasse Ost. Die Kegelbahn befindet sich in der Leisauer Straße.

Schießsport

Der Schießsportverein ZSG 1909 Goldkronach ist in der Gauliga aktiv. Besonders erfolgreich waren die Goldkronacher Schützen in den 1970er Jahren, als der ersten Mannschaft ein Durchmarsch von der C-Klasse bis in die Bezirksliga gelang. Im Jahr 1984 fand in Goldkronach das Hauptschießen des Schützengaus Oberfranken-Süd statt.

Schwimmen

Zwischen Weizbühl und dem Ortsteil Kottersreuth liegt der Goldkronacher Badesee, der sich zum Baden und Schwimmen eignet.

Wandern

In und um Goldkronach existieren zahlreiche Wanderwege und ausgeschilderte Routen. Der Humboldtweg, auf dem die Stadtverwaltung auch Führungen anbietet, erschließt rund 40 Stationen im Gebiet des ehemaligen Goldbergbaureviers mit sichtbaren Zeugnissen der Bergbaugeschichte. Der Fränkische Gebirgsweg und der Jean-Paul-Weg führen durch das Stadtgebiet.

Wintersport

Begünstigt durch seine Lage am Aufstieg zum Fichtelgebirge bietet Goldkronach im Winter eine Reihe von Sportmöglichkeiten. Im Winter 2011 richtete die Stadt einen gespurten Loipeneinstieg am Goldberg ein, über den viele Langlaufrouten des Fichtelgebirges erreicht werden können. Der Badesee wird in der kalten Jahreszeit zum Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen und Eishockeyspielen genutzt. Am Mühlhügel existierte in den 1960er Jahren eine Sprungschanze und die SpVgg Goldkronach wurde mit einer Wintersportabteilung erweitert. Der Betrieb des Skilifts im Stadtteil Schlegelberg wurde um die Jahrtausendwende eingestellt, Einheimische und Gäste nutzen die Möglichkeit, im hohen Fichtelgebirge dem alpinen Skisport nachzugehen.

 

Bild: Kronachau zwischen Kottersreuth und Leisau " von Klupp . Licensed unter Public domain  CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel " Goldkronach aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren und steht unter der Lizenz  Creative Commons . (bearbeitet durch: mc/cp 100)

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