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Wandern am Hochkalter

Hochkalter mit Blaueis von Norden.jpg Der Hochkalter in den Berchtesgadener Alpen ist mit einer Höhe von 2607 m der höchste Gipfel des gleichnamigen Gebirgsstocks (auch: Hochkaltergebirge, Hochkalterstock, Hochkaltermassiv) und damit einer der höchsten Berge Deutschlands. Das Hochkaltermassiv befindet sich westlich des Watzmannmassivs und liegt wie dieses im Nationalpark Berchtesgaden. Das Hochkaltergebirge gliedert sich in die Untergruppen Hochkalter-Gruppe, Hocheis-Gruppe und Südliche Wimbachkette. Wichtigster Stützpunkt des Gebirgsstocks ist die Blaueishütte des Deutschen Alpenvereins auf 1653 m Höhe im Blaueiskar unterhalb des Blaueises, des nördlichsten Gletschers der Alpen. Weitere Schutzhütten sind das Bergheim Hirschbichl für die Hocheisgruppe, die Wimbachgrieshütte für Anstiege in der Ostflanke des Massivs und das Ingolstädter Haus für die Südliche Wimbachkette.

Geologie des Hochkaltergebirges

Das Hochkaltergebirge besteht wie die kompletten nördlichen Kalkalpen aus einer Mischung von Dolomit und Kalkstein. In der Hochkalter- und Hocheisgruppe liegt hauptsächlich der festere Dachsteinkalk vor, der auf Ablagerungen in der Tethys in der Jüngeren Trias (vor 220 Mio. Jahren) zurückgeht. Bei der Entstehung der Alpen wurden die gebankten Dachsteinkalkschichten durch die tektonische Plattenbewegung der afrikanischen und europäischen Kontinentalplatten nun in einen Winkel von 30° bis 40° gekippt, was am Hochkaltermassiv vor allem im Ofental gut erkennbar ist. Die Südliche Wimbachkette besteht zu großen Teilen aus brüchigem Ramsaudolomit, der maßgeblich zur Aufschotterung des Wimbachtales beigetragen hat.

 



Bild: „ Hochkalter mit Blaueis von Norden “ von Jörg Braukmann - Eigenes Werk. Lizenziert unter  CC BY-SA 3.0  über  Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel  Hochkalter  aus der Enzyklopädie  wikipedia  /   Liste der Autoren   und steht unter der Lizenz  Creative Commons  . (bearbeitet durch: tb/cp 100)

 

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