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Wandern in Grafenwiesen

Pfarrkirche Grafenwiesen.JPG Grafenwiesen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham. Der Ort liegt nördlich von Bad Kötzting zwischen Kaitersberg und Hohem Bogen. Unmittelbar am Ort fließt der Weiße Regen vorbei.

Geschichte

Grafenwiesen wurde urkundlich 1177 erstmals erwähnt. 1217 wurde ein Seyfried de Kravewissen erwähnt. Die Grafenwiesen waren Ministerialen der Grafen von Bogen und der Markgrafen von Cham. Ihre Nachfolge traten 1402 die Hohenwarther an. Die Hofmark Grafenwiesen war Lehen des Klosters Rott am Inn. Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert erwarben sie verschiedene Adelsgeschlechter durch Erbschaft oder Kauf. Das vierflügelige Schloss Grafenwiesen, das auf einen mittelalterlichen Bau zurückgeht, stammt im Wesentlichen aus der Zeit von 1612 bis 1620. 1712 kaufte das Kloster Rott am Inn Gut und Hofmark zurück, in dessen Händen Grafenwiesen bis zur Säkularisation in Bayern 1803 blieb. 1818 wurde Grafenwiesen eine landgerichtsunmittelbare Gemeinde des Landgerichts Kötzting. Am 14. Oktober 1923 erfolgte die Einweihung der heutigen Pfarrkirche. Bis 1959 war im Schloss auch eine Brauerei ansässig. Die 1612 errichtete Schlosskapelle diente bis zum Bau der neuen Pfarrkirche 1923 als Gotteshaus. 1892 erfolgte der Bau der Eisenbahnstrecke Kötzting – Lam, sowie der Staatsstraße St2140. Von 1803 bis 1918 gehörte Grafenwiesen zur Pfarrei Kötzting. 1923 wurde die heutige Pfarrkirche eingeweiht. Im Jahr 1978 schlossen sich die Gemeinden Grafenwiesen und Rimbach (und auch Hohenwarth bis 1980) zur Verwaltungsgemeinschaft Grafenwiesen zusammen, die 1994 wieder aufgelöst wurde. 1982 wurde Grafenwiesen staatlich anerkannter Erholungsort. Die Fertigstellung des Kurparks konnte 2005 begangen werden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Das 2008 eröffnete Deutsche Zündholzmuseum informiert über die Geschichte der Zündholzfabrikation.
  • Außerdem zeigt es Ausschnitte einer umfangreichen Spezialsammlung von Zündholz-Behältnissen und Zündholz-Etiketten. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Freiwildgehege im Ortsteil Voggendorf.
  • Im Hof des 1612 bis 1660 neu erbauten ehemaligen Schlosses steht eine Kapelle von 1612. Die neubarocke Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit von 1923 besitzt eine Rokokoausstattung aus der ehemaligen Schlosskapelle.
  • Greifvogelpark Grafenwiesen.

 

Bild: „ Pfarrkirche Grafenwiesen “ von Konrad Lackerbeck - Eigenes Werk . Licensed unter Public domain  CC BY 3.0 über Wikimedia Commons .

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