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Wandern am Tegelberg

Säuling Tegelberg 2012 Der Tegelberg ist ein markantes, unmittelbar steil aus dem Alpenvorland aufragendes Bergmassiv bei Schwangau in den Ammergauer Alpen im südlichen Landkreis Ostallgäu in Bayern. Der höchste Punkt mit einer Höhe von 1881 m ü. NHN ist der Branderschrofen. Das Tegelberg-Massiv besteht aus vielen Zacken und Zinnen mit eigenen Namen: Der Gelbwandschrofen, der Daumen, der Turm, der Torschrofen, der Latschenkopf, die Hornburg, der Rohrkopf, der Schnepfling, das Neideck, das Spitzigschröfle und eben der Branderschrofen als höchster Gipfel.

Aufstieg auf den Tegelberg

Auch ohne die Benutzung der Seilbahn ist der Tegelberg über markierte Wanderwege unschwierig zu erreichen. Mögliche Anstiege führen zum Beispiel über die Pöllatschlucht und die Marienbrücke oder von der Rohrkopfhütte entlang der Hauptabfahrt zum Tegelberghaus. Auch von Süden kann der Tegelberg über den Ahornreitweg leicht erreicht werden. Darüber hinaus bestehen für geübte Wanderer auch anspruchsvollere Aufstiegsmöglichkeiten über Klettersteige durch die gelbe Wand

Aufstieg vom Tegellberg auf den Branderschorfen

Der Aufstieg dauert ungefähr eine halbe Stunde. Der Weg beginnt rechts vorbei am Drachen- und Gleitschirmfliegerstartplatz durch die Latschen nach oben und ist zunächst sehr einfach. Dann anspruchsvoller ab dem Hinweisschild „Nur für Geübte“, dort teils Drahtseile zur Sicherung.

Kurz vor dem Schlussanstieg zum Gipfelkreuz gibt es eine größere (ca. 2,5 × 2,5 Meter) Einkerbung im Berg, die einen fantastischen Blick auf den Forggensee und umliegende Seen freigibt . Bei Starkwind aus Nord beziehungsweise Nordwest pfeift es lautstark durch diese Einkerbung. Grund: Der Wind aus dem eher flachen Allgäuer Voralpenland trifft hier in ca. 1800 Meter Höhe erstmals auf ein Hindernis; die Wand des Tegelbergmassivs.

Weitere Anstiege auf den Gipfel führen vom Branderfleck über den Ostgrat und vom Latschenköpfl aus über den Nordgrat. Beide sind deutlich schwieriger – sie erfordern zwar kaum Kletterei im eigentlichen Sinne, aber perfekte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auf den schmalen, grasigen Graten, die bei Nässe keinesfalls begangen werden dürfen. Beide Anstiege werden mit einem I. Schwierigkeitsgrad nach der UIAA-Skala bewertet und sind weder markiert, beschildert noch in den üblichen Kartenwerken verzeichnet.

 

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