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Wandern in Füssen

Füssen ist eine Stadt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Ostallgäu . Sie liegt im Südwesten Bayerns an der Romantischen Straße und an der Via Claudia Augusta . Die Stadt ist dabei Luftlinie 33 km von Kempten und 91 km von München entfernt. Im Osten wird die Stadt und die Umgebung von den Ammergauer Alpen begrenzt, im Süden von den Allgäuer Alpen bzw. den Lechtaler Alpen, im Westen vom Weißensee und im Norden vom Hopfensee bzw. Forggensee. Durch die Stadt fließt der Lech, der im Lechquellengebirge entspringt und bei Rain in die Donau mündet. Dieser Donauzufluss passiert zunächst am südlichen Stadtrand, nahe der Grenze zu Tirol, den Lechfall, fließt dann durch das Stadtgebiet und weiter zum nordöstlich gelegenen Forggensee. Ebenfalls auf dem Gebiet der Stadt liegen Hopfensee, Weißensee, Alatsee, Eschacher Weiher und Wiedemannweiher. Am Faulenbach, der den Alatsee zum Lech hin entwässert, liegen Obersee und Mittersee.

Die Ursprünge der Stadt reichen bis in die Römerzeit zurück. Heute findet man in der Altstadt viele Brunnen, Geschäfte und die bis heute noch gut erhaltene Stadtmauer. Die Verkehrsanbindung wird z. B. durch die Bundesautobahn 7, B 17, B 310 und die B 16 bewerkstelligt sowie durch Bahnverbindungen nach München und Augsburg. Mit ca. 14.357 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) ist Füssen die zweitgrößte Stadt des Ostallgäus und mit 808 m ü. NN ist Füssen die höchstgelegene Stadt Bayerns.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Staatsgalerie im Hohen Schloss

Im Nordflügel des spätgotischen Hohen Schlosses, der Residenz der Fürstbischöfe von Augsburg, befindet sich eine Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Hier fügen sich spätgotische Tafelbilder und Skulpturen in die ehemaligen Residenzräume ein und bieten einen Überblick über die Kunst zur Zeitenwende des 15. und 16. Jahrhunderts im Allgäu und in Schwaben.
Besonders sehenswert ist der so genannte Rittersaal mit seiner Kassettendecke, mit den Reliefs der Bistumsheiligen Ulrich, Afra und Simpert und der Muttergottes. Glasgemälde von Hans Holbein der Ältere und Hans Burgkmair der Ältere lassen die kulturelle Blüte in Füssen zur Zeit Kaiser Maximilians I. erahnen.


Städtische Gemäldegalerie
Ebenfalls im Nordflügel des Hohen Schlosses ist die Städtische Gemäldegalerie untergebracht. Schwerpunktmäßig ist sie der Kunst des 19. Jahrhunderts gewidmet, der Münchner Malerschule mit Gemälden von Carl Spitzweg, Franz von Defregger und dem in Füssen verstorbenen Künstler Oskar Freiwirth-Lützow (1862–1925).
Das zeichnerische Werk von Franz Graf von Pocci (1807–1876) aus der Pocciana-Sammlung in Familienbesitz wird in Wechselausstellungen gezeigt.
Das künstlerische Werk der Kultur- und Kunstpreisträger der Stadt Füssen Percy Rings (1901–1994) und Gottfried Andreas Herrmann (1907–2002) ist hier zu sehen.


Museum der Stadt Füssen
Im Südtrakt des ehemaligen Benediktinerklosters St. Mang befindet sich das neu eingerichtete, jedoch schon 1913 gegründete Museum der Stadt Füssen.
Den Schwerpunkt des Museums bildet das Gebäude selbst. Die Bedeutung des Klosters St. Mang liegt in seiner Konzeption als barockes Gesamtkunstwerk und zugleich in den erhaltenen Resten der mittelalterlichen Anlage. Die barocken Repräsentationsräume des Klosters sind in den Museumsrundgang eingeschlossen. Vom ausgegrabenen mittelalterlichen Kreuzgang aus gelangt man in die Annakapelle mit dem berühmten Füssener Totentanz von Jakob Hiebeler aus dem Jahre 1602.
In der stadtgeschichtlichen Abteilung wird die Geschichte des Füssener Lauten- und Geigenbaus dokumentiert.
Des Weiteren ist Schloss Falkenstein, das der bayerische König Ludwig II. plante, das aber nicht mehr gebaut wurde, virtuell begehbar.


Bauwerke

  • Hohes Schloss Füssen
  • Kloster Sankt Mang: Das ehemalige Benediktinerkloster St. Mang reicht zurück auf das Wirken des hl. Magnus um 750 in Füssen. Doch das heutige Barockkloster wurde zwischen den Jahren 1697 und 1726 errichtet. Die symmetrisch angeordnete Barockanlage im italienisch anmutenden Stil plante der einheimische Baumeister Johann Jakob Herkomer (1652–1717), welcher seine Architekturausbildung vor allem in Venedig erfuhr. Mittelpunkt der Anlage bildet der Fürstensaal mit seiner reich stuckierten und freskierten Ausstattung, die der Innenarchitekt Andrea Maini plante und der Kemptener Hofmaler Franz Georg Hermann gestaltete. Das reichhaltige Bildprogramm unterstreicht die Bedeutung der Abtei als geistliches und weltliches Zentrum im Füssener Land. Bereits im 18. Jahrhundert wurde die Anlage als bemerkenswert eingeschätzt, besonders auch die originelle Anordnung von Bibliothek und Refektorium (Speisesaal) im Südtrakt.
  • Musiktheater Füssen (ehemals Musical Theater Neuschwanstein) mit Blick auf Schloss Neuschwanstein
  • Frauenkirche am Berg: Die Kirche jenseits des Lechs wurde 1682/83 von Johann Schmuzer erbaut. Im Chor baute man 1854 eine Kapelle ein, welche den Beginn des Füssener Kalvarienberges bildet.
  • Krippkirche: Der schmale, einschiffige Bau von 1717 ist ein Werk von Johann Georg Fischer.
  • Friedhofskirche St. Sebastian: An den Chor des ursprünglichen Baus aus dem Jahr 1507 im Osten der Stadt setzte Johann Georg Fischer 1721 bis 1725 ein breites, saalartiges Langhaus.
  • Feldkirche St. Ulrich und Afra: Dieses einfache, feingegliederte Bauwerk im Norden entstand 1724/25.
  • Franziskanerkirche: Die 1763 bis 1767 erbaute Kirche des Füssener Franziskanerklosters besitzt eine Rokokoausstattung.
  • Spitalkirche Hl. Geist: Sie ist ein originelles Werk Franz Karl Fischers aus den Jahren 1748/49. Die Fassade trägt eine Freskobemalung.
  • Sebastiansfriedhof: sehenswerter und historischer Friedhof im Herzen der Altstadt


Natur

  • Lechfall: der Lech hat sich hier durch den Felsen gegraben. Am rechten Steilufer befindet sich der "Magnustritt", wo der heilige Magnus bei einem Sprung über die Schlucht seinen Fußtritt hinterlassen haben soll.
  • Kalvarienberg: mit wunderbarer Aussicht auf Stadt, Königsschlösser und Lechtal.
  • Stadtpark Baumgarten: direkt hinter dem Hohen Schloß befindet sich dieser ruhig gelegene Park mit der "Wasserburg" (einem im 19. Jahrhundert errichteten Wasserspeicher im Stil einer Burgruine).

Bild: „ Füssen - Lechfall “ von Taxiarchos228 - Eigenes Werk . Lizenziert unter FAL über Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel Füssen aus der Enzyklopädie wikipedia / Liste der Autoren und steht unter der Lizenz Creative Commons . (bearbeitet durch: ke/cp 100)

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