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Wandern in Balderschwang

Balderschwang 2011 030.jpg Balderschwang ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Oberallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe mit Sitz in Fischen im Allgäu. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Balderschwang, nach Chiemsee, die zweitkleinste Gemeinde in Bayern, ferner ist sie die Gemeinde mit dem am höchsten gelegenen Ortskern innerhalb Deutschlands (1044 m ü. NN).

Balderschwang liegt in den Allgäuer Alpen, unweit des Bregenzerwaldes, der für den Ort auf Grund des deutlich leichteren Zugangs über Jahrhunderte mehr prägend war als das Allgäu. Die Grenze zu Österreich verläuft entlang der gesamten westlichen Gemeindegrenze und bis an den Ortsrand. Im Osten erhebt sich das Riedberger Horn (1787 m ü. NN), die höchste Erhebung der zentral-allgäuer Hörnergruppe. Balderschwang ist Mitglied des deutsch-österreichischen Gemeinschaftsprojekts Naturpark Nagelfluhkette.


Der Ortsname geht auf einen Bauern namens Balder zurück, der im 14. Jahrhundert das Tal gerodet ("geschwendet") haben soll. Das Tal wurde erstmals 1684 ganzjährig durch einen klösterlichen Alpverwalter aus Weingarten bewohnt. Um 1800 gab es 16 Familien im Tal, die im Jahr rund 1.400 Tonnen Käse produzierten.

 

Naturdenkmäler

Etwa 1 km nordöstlich vom Ortskern steht in einer Alpfläche die Alte Eibe von Balderschwang . Das Alter dieser weiblichen Eibe wird auf 800–1.500 Jahre geschätzt. Die Altersangabe vor Ort mit bis zu 4.000 Jahren ist unrealistisch. Sie stockt in 1.150 m ü. NN auf kalkhaltigen Nagelfluhboden. Ihr Stamm ist in zwei Teile geteilt und trotz ihres hohen Alters trägt sie jedes Jahr reichlich Früchte. Bei einer geringen Höhe von etwa 7 m erreichen beide Stammteile, das fehlende Mittelstück mitgerechnet, in Brusthöhe einen für Eiben gewaltigen Umfang von über 8 m. In der Umgebung stehen noch weitere alte Eiben von geringeren Dimensionen.

 

Bild: „ Balderschwang 2011 030 “ von Muesse - Eigenes Werk . Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons .
Dieser Text basiert auf dem Artikel Balderschwang aus der Enzyklopädie   wikipedia  Liste der Autoren   und steht unter der Lizenz  Creative Commons . (bearbeitet durch: ke/cp 100)

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